Belmonte in Sabina: Das mittelalterliche Dorf über dem Turano-Tal
Das mittelalterliche Dorf Belmonte in Sabina thront 756 Meter hoch in den Sabiner Bergen über dem gesamten Turano-Tal. Der Ort hat sich mit seinen engen Gassen, den dicht aneinander gereihten Steinhäusern und den noch erhaltenen Mauerresten seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt. Seinen Namen verdankt er dem lateinischen Ausdruck bellus mons für „schöner Berg“. Diese beherrschende Lage war kein Zufall, sondern diente dazu, die Verkehrswege zwischen der Sabina und den Abruzzen, insbesondere die Salzstraße, zu bewachen.
Sehenswürdigkeiten
Auf dem zentralen Platz befindet sich die Kirche Santissimo Salvatore. Sie beherbergt eine Freske aus dem 16. Jahrhundert mit dem Heiligen Johannes dem Täufer sowie eine Kopie des Heiligen Erzengels Michael von Guido Reni. Etwas außerhalb des Zentrums erhebt sich die Kirche Sant’Elena, die seit dem 8. Jahrhundert urkundlich belegt ist, über einem kleinen römischen Tempel, von dem noch heute Marmorelemente erhalten sind. Das Kloster San Nicola ist seit dem Jahr 1153 urkundlich belegt und hat seine tausendjährige Geschichte unversehrt überdauert.
Das Turchetto-Fest
Das charakteristischste gastronomische Ereignis ist das Turchetto-Fest, das der typischen lokalen Süßspeise aus Haselnüssen, Mehl, Eiern und Olivenöl gewidmet ist. Es bietet die Gelegenheit, das authentische Dorf und die kulinarischen Genüsse der Sabina kennenzulernen.