Übersicht
Ein außergewöhnliches Beispiel alpiner Architektur
Das Museumsdorf Balma Boves, das zum Kreis der „Castelli Aperti“ (Offene Burgen) des Unteren Piemonts gehört, ist eine charakteristische, in die Schlucht eines großen Felsens gehauene Siedlung auf dem Monte Bracco in Sanfront in der Poebene, 652 Meter über dem Meeresspiegel. Es ist ein kleines Dorf, das unter einem großen Steindach liegt, oder besser einem Felsen und perfekt erhalten. Man erkennt Wohnungen, Ställe, Geräteschuppen, die alle von der strengen Wirtschaftlichkeit des Raums erzählen.
Heute ist es renoviert und beherbergt ein Ökomuseum. Es zeigt den Besuchern das Geheimnis der ehemaligen Bewohner dieses Dorfes und deren enge Beziehung zur Natur. Der Besuch des Außenbereichs des Ökomuseums ist zu jeder Jahreszeit möglich und gratis. Die Innenräume sind nur von April bis September geöffnet. Auf Anfrage können Sie an Wanderungen und geführten Ausflügen auf den Monte Bracco teilnehmen, der unter der lokalen Bevölkerung auch als Mombracco bekannt ist. Das Ökomuseum ist zu Fuß erreichbar. Wir empfehlen Ihnen, das Auto auf den Parkplätzen von Sanfront abzustellen.
Der Besuch des Dorfes lässt sich mit einem Ausflug zu der nahegelegenen Felskunststätte „Roca la Casna“, die etwa eine Stunde zu Fuß entfernt ist, einem Besuch der Abtei Santa Maria di Staffarda aus dem 12. Jahrhundert, dem Naturkundlichen Museum des Po und dem Castello Reale di Racconigi, einer historischen Savoyer-Residenz mit einem imposanten, etwa 170 Hektar großen Park im französischen Stil, verbinden.