Übersicht
Die Geschichte des Theaters La Fenice in Senigallia ist eine Geschichte von Stürzen und Wiedergeburten, von Zerstörung und Wiederaufbau, die den Geist des Phönix, des ewigen Symbols für Hoffnung, Transformation, Widerstandsfähigkeit und eben Wiedergeburt, perfekt verkörpert. Es wurde 1838 durch einen Brand zerstört, aber schnell wieder aufgebaut und etablierte sich bis 1930 als eines der wichtigsten italienischen Opernhäuser, in dem berühmte Komponisten wie Giuseppe Verdi und Pietro Mascagni auftraten. Dann verurteilten neue Katastrophen, die Folge eines schweren Erdbebens und der schweren Schäden, die es während des Zweiten Weltkriegs erlitt, es zu einer langen Zeit des Niedergangs, trotz der Versuche, es in Betrieb zu halten. Verlassen und verfallen, wurde es zum Schatten dessen, was es einst gewesen war. Es war der Mailänder Architekt Carlo Cappai, der es auf den Fundamenten des alten Gebäudes wieder zum Leben erweckte und der Stadt 1996, dem Jahr der Einweihung, ein modernes, vielseitiges Kulturzentrum zurückgab, ein Gebäude mit innovativem Design und klaren Linien, das mit einem großen Saal mit etwa 900 Sitzplätzen ausgestattet ist, der für eine hochwertige Akustik ausgelegt ist, sowie mit einem geräumigen Foyer, Proberäumen und Räumen für Ausstellungen und Veranstaltungen. Das Prestige der neuen Fenice wurde durch die Entdeckung einer archäologischen Stätte unter dem Theater während der Bauarbeiten noch gesteigert. Dazu gehört ein römisches Domus mit Mosaikböden und Spuren der antiken Sena Gallica, die aufgewertet und für Besucher zugänglich gemacht wurde und den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis bietet, das zeitgenössische Kultur und antike Geschichte verbindet. Heute erstrahlt das Teatro La Fenice nicht nur als Ort der Unterhaltung, sondern auch als pulsierendes Herz des kulturellen Lebens von Senigallia, das nicht nur seine Vergangenheit feiert, sondern entschlossen in die Zukunft blickt, indem es sich ständig erneuert und auf die Bedürfnisse eines immer vielfältigeren Publikums eingeht, indem es ein reiches Programm anbietet, das von der Oper bis zur Prosa, von der klassischen bis zur zeitgenössischen Musik, vom Tanz bis zu kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen reicht.