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Velletri
„Velletri liegt sehr angenehm auf einem vulkanischen Hügel, der nur gegen Norden mit andern zusammenhängt, über drei Himmelsgegenden aber den freisten Anblick gewährt“, schrieb Goethe 1787. Zwischen Weinbergen und Olivenbäumen, an der Südseite der Albani-Hügel, besteht Velletri aus gewundenen Straßen, die auf einem Felsvorsprung geformt sind. Die Stadtmauer des antiken Velitrae wurde 338 v. Chr. von den Römern zerstört und erst im Mittelalter wieder aufgebaut, als andere mächtige Burgmauern sie umgaben. Heute ist nur noch die Porta Napoletana übrig. Das Leben der Stadt findet in drei neuralgischen Räumen statt, von denen jeder ein eigenes Denkmal hat: Piazza Cairoli mit dem romanischen Torre del Trivio, Piazza del Comune mit dem Rathaus und dem archäologischen Museum, Piazza Umberto I mit der Kathedrale und dem angeschlossenen Kapitularmuseum. Ein weiterer Stolz des Ortes ist die Tatsache, dass es sich um ein wichtiges önologisches Zentrum handelt, das den gleichnamigen DOC besitzt.