Übersicht
Das MACRO ist das wichtigste Zentrum für zeitgenössische Kunst in der Hauptstadt und entstand 2002 aus der Umstrukturierung der Einrichtungen der Hauptstadt zur Förderung der zeitgenössischen Kunst. Es war ein ehemaliges Industriegebäude von Peroni, das bis 1971 in Betrieb war und Anfang des 20. Jahrhunderts von Gustavo Giovannoni entworfen wurde. Ebenso wie die ausgestellten Werke und die organisierten Veranstaltungen sind die futuristische Struktur und das rot-schwarze Interieur interessant. Die französische Architektin Odile Decq hat die ursprüngliche Struktur weitgehend beibehalten, aber mit raffinierten Elementen aus verspiegeltem Glas und Stahl bereichert. Das Museum beherbergt Wechselausstellungen und eine eigene ständige Sammlung, die verschiedene Künstler umfasst, die seit den 1960er-Jahren in Rom tätig sind. Darunter sind Accardi, Dorazio, Festa, Leoncillo, Perilli, Schifano: Ihre Werke werden zyklisch nach gezielten Wegen ausgestellt. Neben dem Ausstellungsbereich gibt es unter anderem ein Foyer, ein feuerrotes Auditorium, eine große Terrasse mit Restaurant, eine Cafeteria und eine Buchhandlung.