Kirche Santa Teresa di Calcutta: Die sakrale Architektur, die Sie im Osten Roms nicht erwarten
Am östlichen Stadtrand der Hauptstadt, im Stadtteil Ponte di Nona, befindet sich eines der jüngsten Werke zeitgenössischer Sakralarchitektur in Rom: die Kirche Santa Teresa di Calcutta. Das vom Architekten Marco Petreschi entworfene und im Jahr 2016 fertiggestellte Bauwerk hebt sich deutlich vom Stadtbild ab. Ein Gebäude, das für eine junge und wachsende Gemeinde errichtet wurde und eine Geschichte des modernen Glaubens erzählt.
Die Form eines Zeltes
Petreschis Idee war es, ein großes Zelt zu schaffen, das biblische Symbol für die Gastfreundschaft und die Begegnung mit dem Heiligen in der Wüste. Er realisiert sie mit einer weißen Betonschale und imposanten Brettschichtholzbalken, die den Innenraum prägen. Der Effekt ist beeindruckend. Durch präzise Aussparungen und ein großes Fenster fällt natürliches Licht in den Raum und beleuchtet den liturgischen Raum im Laufe des Tages auf immer wieder neue Weise.
Eine jüngere Geschichte
Die Pfarrei ist jung. Sie wurde 2005 gegründet, doch über zehn Jahre lang traf sich die Gemeinde in einem einfachen Fertigbau. Das heutige Gebäude, das im Dezember 2016 geweiht wurde, ersetzte diesen ersten, bescheidenen Sitz. Und ihr Name wurde unmittelbar nach der Heiligsprechung von Mutter Teresa im selben Jahr von „Selige“ in „Heilige“ geändert, wodurch die Kirche für immer mit diesem Ereignis verbunden wurde.
Da es sich um eine aktive Pfarrkirche handelt, können die Öffnungszeiten für Besichtigungen variieren. Wir empfehlen Ihnen, sich auf der offiziellen Website der Pfarrei über die Zeiten der Gottesdienste zu informieren und gegebenenfalls Kontakt aufzunehmen.