Die Porta del Buongiorno: Der in Stein gemeißelte Gruß des Heiligen Franziskus
„Liebe Leute, seid gegrüßt!“ Stellen Sie sich vor, Sie kommen in ein Dorf und werden von diesen Worten begrüßt – nicht von einem Menschen, sondern von der Geschichte des Ortes selbst. In Poggio Bustone ist dies nicht nur ein Traum: Es ist die Essenz der Porta del Buongiorno, des alten Dorfeingangs.
Dieses Tor mit seinem eleganten und schlanken gotischen Spitzbogen ist nicht einfach nur ein Denkmal, sondern die historische Schwelle des Dorfes. Der Name kommt nicht von ungefähr, sondern ist mit einer der beliebtesten Figuren des Christentums verbunden. Der Überlieferung nach soll der Heilige Franz von Assisi bei seinen Aufenthalten im Valle Reatina genau durch dieses Tor gegangen sein und die Einwohner, denen er begegnete, auf diese Weise gegrüßt haben.
Dieser einfache und doch kraftvolle Gruß hat sich für immer in den Namen des Tors eingeprägt und ein architektonisches Element in ein Symbol der Gastfreundschaft und Spiritualität verwandelt. Noch heute bedeutet das Durchschreiten des Bogens, ein Stück dieser Geschichte wiederzuerleben und sich als Teil der „lieben Leute“ zu fühlen, die dem Heiligen so am Herzen lagen.
Das Tor ist ein Freiluftdenkmal, das zu jeder Zeit frei zugänglich ist und jedem, der Poggio Bustone besucht, ein herzliches Willkommen bereitet.