Via Nomentum-Eretum: Das römische Pflaster zwischen Natur und Nekropole in Tor Mancina
In der Ortschaft Tor Mancina, im Naturschutzgebiet Macchia di Gattaceca und Macchia del Barco, befindet sich eine der wichtigsten archäologischen Stätten des Gebiets von Monterotondo. Das 2002 eingerichtete und vom Archeoclub d’Italia, Standort Mentana-Monterotondo, verwaltete Gebiet bewahrt 140 Meter Kalksteinpflaster, das zu der antiken Straße gehörte, die Nomentum (heute Mentana) mit Eretum verband und somit die Via Nomentana und die Via Salaria miteinander verband.
Die Straße und die Grabstätte
Bei den Ausgrabungen, die 2008 unter der Leitung der Soprintendenza (italienische Denkmalbehörde) begonnen und ab 2017 im Rahmen einer ministeriellen Konzession fortgesetzt wurden, wurde ein Straßenbelag mit deutlichen Furchen freigelegt, die von den Rädern der Wagen und von Basaltkeilen zur Stabilisierung des Pflasters hinterlassen wurden. Auf der Ostseite der Straße befindet sich eine Grabstätte aus der Kaiserzeit (1. Jahrhundert v. Chr. – 3. Jahrhundert n. Chr.): eine private Grabstätte mit verschiedenen Arten von Gräbern, die von den bescheidensten bis zu den monumentalsten reichen. Die Funde sind im Archäologischen Museum von Monterotondo ausgestellt.