Übersicht
Für die friaulische Adelsfamilie Manin ab dem 16. Jahrhundert erbaut, wird dies in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zu ihrem Landsitz. Sie wurde vom Architekten Domenico Rossi entworfen und zeichnet sich durch zahlreiche Empfangsräume aus, die mit Fresken an den Gewölben geschmückt sind. Besonders erwähnenswert ist das Bild mit dem Triumph des Frühlings von Louis Dorigny. Von großem Interesse sind auch die Kapelle des Heiligen Andreas und die Sakristei, die von Werken von Giuseppe Torretti geziert werden.
Das historische Haus, das vom letzten Dogen von Venedig, Ludovico Manin, Napoleon Bonaparte und seiner Frau Giuseppina Beauharnais bewohnt wurde, ist heute ein Kulturzentrum, in dem Kunstausstellungen sowie kulturelle und musikalische Veranstaltungen stattfinden. Die Zimmer sind mit Gemälden und antiken Möbeln ausgestattet, und Sie können auch eine Dauerausstellung von Kutschen besuchen.
Das Gebäude befindet sich inmitten eines üppigen Parks. Bei einem Spaziergang durch die hübschen Gassen kann man Steinskultpuren und zahlreiche Pflanzenarten bewundern. Er wird als Schauplatz für Theatervorstellungen und Gartenfeste genutzt.