Von Montefiascone aus beginnt unmittelbar nach dem „Pilgerdenkmal“ eine nicht lange, aber sehr eindrucksvolle Etappe, auf der sich pflastersteingepflasterte Abschnitte der Cassia, Naturpfade und Wege zwischen sanften Hügeln abwechseln. Der Weg bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und den Bolsenasee und bietet eine angenehme Kombination aus Geschichte und Landschaft.
Man durchquert kleine Landwege, von denen einige noch mit Steinen gepflastert sind, bis man die Thermalbäder von Bagnaccio erreicht, wo sich die Pilger in den seit Jahrhunderten genutzten heißen Wasserbecken eine erholsame Pause gönnen können.
Die Etappe endet in Viterbo, der berühmten „Stadt der Päpste“, die die Besucher mit ihrem mittelalterlichen Charme empfängt. Hier lohnt es sich, die Altstadt und vor allem den Palast der Päpste zu erkunden, Symbol der Macht und der Kirchengeschichte der Stadt, bevor es auf der Via Romea weiter zu den nächsten Etappen geht.