Etappe auf der Hauptstraße über Arezzo.
Arezzo, eine hügelige Terrasse, die die umliegenden Täler beherrscht, und ein Salon der Renaissance, Heimat berühmter Persönlichkeiten wie Vasari und Petrarca, ist von der Valtiberina, dem Casentino, dem Valdarno und der Valdichiana umgeben. Von hier aus führt der Weg in die Ebene, während man sich darauf vorbereitet, in dieses letzte Tal einzutauchen. Etwas außerhalb der Stadt führt die Route durch die blühende Natur des Waldes von Sargiano, einem Naturschutzgebiet von lokalem Interesse, das nicht nur Pflanzen- und Vogelarten von besonderem Wert schützt, sondern auch ein ehemaliges Franziskanerkloster beherbergt, ein faszinierendes Sakralgebäude, das sich aus der Vegetation erhebt und ein Symbol für den engen Dialog zwischen Mensch und Natur ist.
Inmitten der schönen ländlichen Landschaften, in denen historische Villen, das Schloss von Policiano und alte Kirchen zu bewundern sind, wie die Kirche San Quirico alla Sassaia in Rigutino an den Hängen des Monte Lignano, gelangt man nach Castiglion Fiorentino. Der Turm des Cassero, der in den Himmel ragt, erinnert an seine mittelalterliche Prägung, aber seine Ursprünge liegen viel weiter zurück. Archäologische Entdeckungen haben die Bedeutung des Dorfes als etruskisches Zentrum hervorgehoben, und es gibt zahlreiche Zeugnisse, die noch heute zu sehen sind. Ebenso zahlreich sind die wertvollen historischen Paläste und Kultstätten, die das Zentrum prägen, darunter die romanische Kirche San Francesco, die hinter ihrer strengen und essentiellen Fassade Schätze sakraler Kunst verbirgt, wie die Fresken, die Szenen aus dem Leben des Heiligen darstellen. Kunst und Geschichte werden in den hübschen Gassen ebenso geschätzt wie die authentischen Aromen am Tisch, im Valdichiana wird seit Jahrhunderten eine Rinderrasse von fast gigantischer Größe gezüchtet, deren köstliches Fleisch, die Chianina, eine Exzellenz der lokalen kulinarischen Tradition ist.