Regionaler Naturpark Monti Lucretili: die unberührte Seite des Gebirges, nur eine Stunde von Rom entfernt
Von Poggio Moiano aus gelangt man in den nördlichsten und weniger besuchten Teil des Regionalen Naturparks Monti Lucretili. Der 1989 gegründete Park erstreckt sich über 18.000 Hektar im Latium-Subapennin, zwischen dem Tibertal und dem Aniene-Tal. Die höchsten Gipfel sind der Monte Pellecchia (1.368 m) und der Monte Gennaro (1.271 m). Der Bereich um Poggio Moiano ist jedoch anders: Hier gibt es sehr dichte Wälder, nur wenige Wanderer und Wege, die manchmal verschwinden.
Hainbuchen, Buchenwälder und der Storaxbaum der Lincei
Die Vegetation hier ist eine Mischung aus mediterranen und balkanisch-orientalischen Einflüssen. Hainbuchen, Flaumeichen und Manna-Eschen bedecken die Hänge; in höheren Lagen findet man Zerreichen und Buchenwälder. Der Storaxbaum (Styrax officinalis), das Wahrzeichen des Parks, wächst noch immer dort, wo Federico Cesi ihn im 17. Jahrhundert studierte. Hinzu kommen die Sabinische Schwertlilie, wilde Orchideen und die Martagonlilie.
Wölfe, Adler und Flusskrebse
Hier zieht der Wolf vorbei – der Osthang des Sabinergebirges dient als Wildtierkorridor zu den Seen Lago del Salto und Lago del Turano. Auf dem Monte Pellecchia nistet ein Paar Steinadler – es ist das Paar, das Rom am nächsten ist. In den Bächen lebt der Flusskrebs. Und einige meinen, auch Wildkatzen gesehen zu haben.
Wie Sie dorthin gelangen
Von Poggio Moiano aus nimmt man den Feldweg nach Fonte Castello, wo der Wanderweg 309 beginnt.