Die Etappe beginnt im historischen Zentrum von Rieti, einer reizvollen mittelalterlichen Stadt mit gut erhaltenen Stadtmauern, die vom kristallklaren Wasser des Flusses Velino durchquert wird, der auch für die Gärten von Vignola und seine unterirdischen Gänge bekannt ist. Der Weg folgt der alten Via Salaria, die von langen Reihen majestätischer Linden gesäumt ist, bis nach Maglianello Basso. Nach Verlassen der von Bäumen gesäumten Allee führt der Weg am Ufer des Baches Ariana entlang, bis er die Ortschaft San Giovanni Reatino passiert. Die Via Salaria ist die antike römische Konsularstraße, die Rom mit der Adria verband und von der die Überreste der Ponte Sambuco aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. erhalten sind. Von der Brücke aus beginnt der allmähliche Aufstieg. Auf dem Weg dorthin kann man mit einem kurzen Abstecher das Dorf Ornaro Basso erreichen, wo es Restaurants und Geschäfte für die eventuelle Versorgung gibt. Es geht weiter bergauf bis zum malerischen Dorf Poggio San Lorenzo, dessen Landschaft von Oliventerrassen geprägt ist, zur natürlichen Schönheit des Wildparks Piano dell’Abatino und in der Nähe der Thermen des Kaisers Titus (Ortsteil Valle Gemma) zur wunderschönen jahrhundertealten Steineiche. In der Hauptstraße des Dorfes befindet sich eine Ölmühle mit mehr als vier Jahrhunderten Geschichte: ein Museum, das den Besucher durch die Geschichte des Olivenanbaus vom antiken Rom bis heute führt.