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Etwa dreißig Kilometer von Piacenza entfernt liegt das Dorf Castell'Arquato auf einem Hügel, der größtenteils aus fossilen Muscheln besteht, die sich dort angesammelt haben, als das Gelände vor langer Zeit unter der Wasseroberfläche lag.
Die interessanten Funde dieser kuriosen Geschichte können im geologischen Museum besichtigt werden, das sich im ehemaligen Krankenhaus von Santo Spirito befindet und als Ausgangspunkt geeignet ist, wenn man den Ort besuchen und sich über die Umgebung informieren möchte.
In Bezug auf die Stadtentwicklung lassen sich zwei Entwicklungen unterscheiden: die erste Etappe bilden die mittelalterlichen Viertel Borghetto und Monteguzzo am Fuße des Hügels, die zweite besteht aus der Altstadt auf dem Hügel, wo die Atmosphäre von einst erhalten geblieben ist. Dreh- und Angelpunkt ist der monumentale Platz, wo der Palazzo del Podestà, die Rocca Viscontea und die Stiftskirche bewundert werden können, Symbole der drei Mächte (politisch, militärisch und religiös).
Der Palazzo del Podestà, heute das Rathaus, stammt aus dem Jahr 1293 und wurde Anfang des 13. Jahrhunderts um einen fünfeckigen Turm erweitert. Die Festung, ein imposantes Verteidigungsbauwerk, wurde 1342 von der Gemeinde Piacenza erbaut. Die wichtigste Position auf dem Platz ist der Stiftskirche vorbehalten, einem 1122 geweihten romanischen Gebäude mit einem Kreuzgang, von dem aus Sie das Museum der Stiftskirche erreichen, in dem Möbel und heilige Gegenstände, Lapidarien und Gemälde ausgestellt sind.