Übersicht
„Du hast blaue Augen, Füße und Hände, die wie Wiegen aussehen: Ja, die heiligen Wiegen aus Kork, die mit Fellseilen von den Dachsparren der Häuser der Onanì hängen, sind kleiner als deine Hände.“: So beschreibt Grazia Deledda Onanì in „Colpi di scure“. Onanì ist ein Hügeldorf, umgeben von mediterraner Macchia und Eichenwäldern, grünen Weiden und dem wilden Fluss Rio Mannu, und es beherbergt am Rande der Stadt ein kleines Schmuckstück. Es ist die kleine Kirche San Pietro aus dem 11. Jahrhundert, die durch die Landschaft bezaubert, die sie umgibt, und durch das Material, aus dem sie gebaut ist: Granit, der nur für wenige Kirchen auf Sardinien verwendet wird. Ihre Fassade ist einfach, ohne Ornamente und endet mit einem kleinen Glockenturm. Sie ist intim und spirituell, ein Ort der Seele. Rund um das Dorf sind schließlich die zahlreichen Nuraghen die Wächter des Dorfes.
07052 Onanì NU, Italia