Etappe auf der Via Vallombrosa.
Zwischen den schattigen Tannen- und Buchenwäldern des Waldes von Vallombrosa, die die Hänge des Pratomagno bedecken, hat der Weg nun die typischen Bergtöne angenommen. Jenseits des Bergrückens des Bergmassivs, einer natürlichen Wasserscheide zwischen dem Valdarno und dem Casentino, erwartet Sie die Burg von Montemignaio, um die Etappe inmitten von Geschichte und alten Volksglauben zu beenden.
Zuvor jedoch genießt man die bezaubernden Panoramablicke auf die Täler, Naturschauspiele, denen die üppige Vegetation der Erhebungen manchmal Platz macht.
Nach dem Pass Croce Vecchia taucht man immer mehr in die Natur des Casentino ein, verlässt das florentinische Gebiet und gelangt in das Gebiet von Arezzo, um schließlich das befestigte Bergdorf Montemignaio zu erreichen. Es stammt aus dem Mittelalter und war im Besitz einer der wichtigsten Familien Italiens, der Grafen Guidi. Es erhebt sich an den Hängen des Monte Secchieta und beherbergt innerhalb seiner alten Mauern historische und religiöse Schätze, darunter die schöne Pfarrkirche Santa Maria Assunta, die der Legende nach dank einer großzügigen Spende der großen Gräfin Mathilde von Canossa erbaut wurde.
Diese Etappe sollte auch bei Tisch mit gastronomischen Produkten aus Kastanien abgeschlossen werden, die typisch für das Gebiet des Pratomagno sind, wie die „Pulenda“, die Polenta aus Kastanienmehl, die von Pilzen und Fleisch begleitet wird.