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Spirituelle Wege
Franziskusweg: Ascoli Piceno – Assisi

Etappe 5: Montalto di Cessapalombo - Polverina

Gesamtkilometer
20.9
Km
Geschätzte durchschnittliche Dauer
5.2
hr
Gesamtanstieg
450
m
Gesamtabstieg
650
m
Art der Beschilderung
Bidirektionale Etappe
Maximale Höhenmeter
595
m
Mindesthöhenmeter
359
m

Der Blick auf die Ruinen der Burg von Montalto markiert den Punkt, an dem Sie die Gemeinde Cessapalombo verlassen. Sie ist das nördliche Tor zum Nationalpark der Sibillinischen Berge. Von hier aus folgen Sie einige Kilometer lang einer kleinen Gemeindestraße mit asphaltiertem Untergrund, die hier und da von Gedenksteinen gesäumt ist. Diese erinnern an junge Partisanen, die in dieser Gegend erschossen wurden. Die Straße heißt „Via dei Partigiani“ und das tragische Ereignis, das als das „Massaker von Montalto“ bekannt ist, geht auf den 22. März 1944 zurück.

Weiter geht es zur Burg von Vestignano. Das kleine Juwel liegt inmitten der Wälder und verfügt über Mauern, Türme, enge Gassen, Torbögen und Unterführungen. Ihre Ursprünge reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, während die Renovierung im 15. Jahrhundert von der Familie Da Varano durchgeführt wurde. Außerhalb der Stadtmauern steht die Kirche San Martino, die wie viele andere Pfarrkirchen bereits seit dem Jahr 1000 zur Aufnahme von Pilgern diente. Im Inneren stechen die Gemälde von De Magistris hervor, obwohl die Kirche derzeit aufgrund von Erdbebenschäden nicht nutzbar ist. Am Rande des Dorfes, in einer Mulde unter den mächtigen Wurzeln einer jahrhundertealten Eiche, richten die Einheimischen jedes Jahr in der Weihnachtszeit eine kleine, aber einzigartige Krippe ein.

Der Weg führt weiter bis nach Castel di Croce, dessen Ursprünge ins Mittelalter zurückreichen. Von der alten Festung ist der polygonale Turm erhalten geblieben, der heute als Glockenturm der Pfarrkirche dient. Besonders faszinierend ist der Innenhof der Burg mit dem klassischen Brunnen in der Mitte.

Über Feldwege und unbefestigte Straßen gelangen Sie an Castiglione vorbei nach Pievefavera, dessen Burg das Umland überragt. Ein Besuch dieses Ortes mit Blick auf den Caccamo-See und die Ebene von Caldarola ist ein Muss. Zwischen Gassen, Torbögen und Plätzen spürt man die jahrhundertealte Geschichte, die unter anderem durch die noch funktionierenden, berühmten Steinölmühlen bewahrt wird. Diese sind in den Kellern des Palazzo Sparapani erhalten. 

Hinter der Burg folgt die Route zunächst einer unbefestigten Straße und dann einem Feldweg, der in den Wald führt. Nachdem Sie einen mit Olivenbäumen bepflanzten, kiesigen Hang durchquert haben, erreichen Sie das Dorf Valcimarra. Dort können Sie am Waschhaus oder an der Quelle eine Rast einlegen.

Wenn Sie dem Tal weiter folgen, gelangen Sie zur malerischen, in den Fels gehauenen Kirche Madonna del Sasso. Hinter der Kirche führt der Weg zu den Ruinen des alten Dorfes Fiungo. Dabei durchqueren Sie eine malerische Wiese, von der aus Sie einen weitreichenden Blick auf die umliegende Landschaft haben. Etwas weiter unten erreichen Sie den Weiler Fiungo über einen für PKWs befahrbaren Feldweg.

Von dort aus führt die Route in einen lichten Wald. Sie folgen einem sanft ansteigenden Weg, der Ihnen Ausblicke auf die imposante Rocca di Varano ermöglicht. Sie thront auf einem Felsen auf der gegenüberliegenden Talseite. Im Anschluss erreichen Sie den Weiler Valdiea. Dort gibt es ein Waschhaus und eine Quelle, an der Sie Ihre Wasserflasche auffüllen können.

Wenn Sie den Ort verlassen, steigen Sie hinunter ins Tal und wandern ein kurzes Stück am Bach entlang. Über eine Reihe von Saumpfaden und historischen Pfaden gelangen Sie schließlich zum Weiler San Giusto in San Maroto. Die prächtige Kirche dort ist einen Besuch wert: Sie gilt als eines der schönsten und bedeutendsten Beispiele romanischer Architektur in der Region Marken. 

Religiöse Wege

Dienstleistungen und Sehenswürdigkeiten entlang der Route

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