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Kunst und Kultur

Entdecken Sie die künstlerische Keramik von Seminara

Ein Besuch des für seine Masken berühmten Dorfes, das schon Picasso begeisterte

3 Minuten

Es ist wie eine Umarmung, die den Himmel, das Meer und die Berge einschließt. Auf der einen Seite liegen die Klippen und das kristallklare Wasser der Costa Viola, auf der anderen die Hänge des Aspromonte. Egal, aus welcher Perspektive man den Blick richtet: Seminara, umgeben vom Grün der jahrhundertealten Olivenbäume der Piana di Gioia Tauro, erfüllt die Augen mit Schönheit.

Die Keramik von Seminara

Die Keramik von Seminara

Weit geöffnete Münder, lange Zungen und weit aufgerissene Augen: Wenn Sie diese apotropäischen Masken (die nach volkstümlichem Glauben das Böse fernhalten) an den Türen sehen, wissen Sie, dass Sie das Herz des Dorfes erreicht haben. Diese Tradition hat Jahrhunderte überdauert und die Geschichte und Identität dieser Orte geprägt. 

Nach einem Spaziergang durch die Gassen werden Sie in den Handwerksläden von den Keramikmeistern, den sogenannten Pignatàri, begleitet. Dort entdecken Sie die weltweit bekannten, farbenfrohen Kunstwerke, deren Formen und lebendige Farben bereits den Maler Pablo Picasso faszinierten. Es gibt nicht nur die Glücksbringer-Masken der „Dämonen“, sondern auch Laternen, anthropomorphe Flaschen, die im Dialekt Babbalùti genannt werden, sowie Amphoren und Krüge. Besonders bekannt sind die igelartigen Krüge in Form von Tannenzapfen und Meerjungfrauen.

Jedes Stück ist ein Unikat, das mit altüberlieferten byzantinischen Techniken, die wie ein kostbares Erbe von Generation zu Generation weitergegeben wurden, gekonnt geformt wurde. Kein Tourist kann sich dem Charme dieser Keramiken entziehen. Sie wurden in verschiedenen Stilen und mit unterschiedlichen Dekorationen hergestellt und haben die Jahrhunderte überdauert, ohne jemals ihre bezaubernde Wirkung zu verlieren. 

Im Jahr 1746 gab es in Seminara 23 Werkstätten. Wenige Jahre später, im Jahr 1777, notierte der britische Schriftsteller und Reisende Henry Swinburne während seines Aufenthalts in Kalabrien die „Lebhaftigkeit der Keramikwerkstätten“ in seinem Notizbuch, die ihn beim Spaziergang durch die Straßen des Dorfes in der Provinz Reggio Calabria beeindruckt hatten. 

Das gleiche Staunen empfindet man heute noch, wenn man beobachtet, wie die geschickten Hände der Töpfer aus Ton einzigartige und unwiederholbare Formen erschaffen. Ein Besuch im Keramikmuseum von Seminara lohnt sich, um die Schönheit antiker und moderner Artefakte aus nächster Nähe zu betrachten und mehr über ihre Geschichte und Bedeutung zu erfahren.

Sehenswürdigkeiten in Seminara und Umgebung

Sehenswürdigkeiten in Seminara und Umgebung

Die Tour durch die Handwerksbetriebe ist ein guter Anlass, Seminara zu besuchen – eine von der Natur umgebene Schatzkammer der Kunst und Kultur. In dem Dorf, in dem 1290 der Philosoph, Theologe und Mathematiker Barlaam Calabro geboren wurde, der später Petrarca und Boccaccio Griechisch beibrachte, hat die Geschichte faszinierende und eindrucksvolle Spuren hinterlassen, insbesondere in den Kultstätten. 

Hervorzuheben ist die Basilika Santuario di Maria Santissima dei Poveri, eine im neoromanischen Stil erbaute Kirche, die vor allem für ihre Holzstatue der Madonna aus Ebenholz bekannt ist. Auf dem Weg zu den Überresten des Castello Mezzatesta, einem alten Palast aus dem 17. Jahrhundert, lohnt sich ein Abstecher zum byzantinischen Kloster Santi Elia e Filarete, in dem die Mönche Gottesdienste nach orthodoxem Ritus feiern. 

Lassen Sie anschließend die alten Mauern der Altstadt hinter sich und tauchen Sie in die üppige Natur ein, die das Dorf umgibt. Sie ist nur auf dem Seeweg zu erreichen, doch die Schönheit von Cala Janculla, dem Juwel der Costa Viola mit seinem kristallklaren Wasser, entschädigt für alle Mühen. 

Wasserfälle, Schluchten und Canyons gehören hingegen zum Panorama des Archäologischen Gebiets von Barritteri, das vor allem bei Liebhabern von Trekking und Wanderungen sehr beliebt ist. Wenn Sie hier die unberührte Natur erkunden, kann es vorkommen, dass Sie auf Felsen mit eingravierten altgriechischen Worten stoßen, einen spektakulären Wasserfall erblicken oder eine alte Wassermühle entdecken.

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