Der erste Teil der Etappe verläuft sanft durch weitläufige, bewirtschaftete Landschaften, auf unbefestigten Straßen und Pfaden, die Felder und leicht hügeliges Gelände durchqueren, bis man in die Nähe von Monterosi gelangt. Es ist ein offener und heller Abschnitt, auf dem der Blick weit schweifen kann und der Weg gleichmäßig verläuft, begleitet von der Stille der Landschaft des Latiums.
Nach Monterosi geht es weiter zwischen den Feldern, eingebettet in eine authentische ländliche Landschaft, bis man einen der eindrucksvollsten Orte der Gegend erreicht: die Wasserfälle von Monte Gelato im Gebiet von Mazzano Romano. Hier bildet das Wasser des Flusses Treja eine Reihe von Sprüngen und kleinen Wasserfällen in einer natürlichen Umgebung von großem Charme. Der Bereich ist ausgestattet und schattig, perfekt für einen erholsamen Zwischenstopp, besonders an heißen Tagen.
Der Weg führt dann weiter in den Parco di Veio, ein Schutzgebiet, das reich an Geschichte und Natur ist. Weiter geht es auf einer malerischen unbefestigten Straße mit weitem Blick auf die römische Landschaft, zwischen Weiden, Wäldchen und alten Pfaden, die an die Etrusker in der Gegend erinnern.
Der letzte Abschnitt führt nach und nach zu den Toren von Campagnano di Roma, einem Dorf auf einer Anhöhe, dessen Umrisse sich am Horizont abzeichnen. Die Ankunft vermittelt ein angenehmes Gefühl der Eroberung, wobei die Altstadt den Pilger zwischen Gassen und Panoramablicken empfängt.
Erfrischungsmöglichkeiten und Wasser gibt es in Monterosi und an den Wasserfällen des Monte Gelato. Es ist ratsam, sich an diesen Orten zu versorgen, da die dazwischen liegenden Abschnitte vor allem in der heißesten Jahreszeit abgelegen sein können.
Eine harmonische und abwechslungsreiche Etappe, die zwischen offener Landschaft, Flusslandschaften und Naturschutzgebieten wechselt und den Pilger auf der alten Route des Frankenwegs immer näher an Rom bringt.