Nach den langen Tagen des Wanderns, zwischen Müdigkeit und Freude, zwischen Auf- und Abstiegen, geht die Reise nach Assisi auf den Spuren des Heiligen Franziskus zu Ende.
Die Etappe erfordert eine letzte Anstrengung, um die Höhenunterschiede zu bewältigen. Die Route beginnt in der Stille der Hügel und Wälder und dann, ab Pieve San Niccolò, öffnet sich die Landschaft zu den Tälern zwischen Olivenhainen und Weinbergen.
Der erste Abschnitt führt durch den Wald und Sie müssen einige anspruchsvolle Anstiege im Wald bewältigen.
Die Etappe ist ein Kompendium des zurückgelegten Weges: Anstiege, Abfahrten, einige steile Abschnitte, aber die Nähe von Assisi gibt den Beinen Mut.
Plötzlich erblickt man das harmonische und imposante Ensemble des Heiligen Klosters und der Basilika San Francesco mit der Stadt Assisi. Dies ist einer der schönsten Momente des Weges, der die Freude der Ankunft erahnen lässt.
Am Fuße von Assisi, in der Ortschaft Ponte de Galli, befindet sich der untere Zugang zum Wald des Heiligen Franziskus des FAI (Eintritt gegen Spende), der als Alternative zum Anstieg auf Asphalt genutzt werden kann.
Man betritt Assisi durch die Porta San Giacomo, von der aus die Pilger die Stadt verließen, um nach Santiago de Compostela zu reisen.
Die majestätische Fassade der Basilika San Francesco, die von der Sonne beleuchtet wird, ist die erste Belohnung des Weges.
Der große Moment ist gekommen: Jetzt muss man nur noch das Grab des Heiligen erreichen. Hier, im schwachen Licht der ewigen Lampe, kann sich der Pilger im Gebet sammeln und über den zurückgelegten Weg meditieren.
Neben dem Eingang der unteren Basilika befindet sich die Statio Peregrinorum, wo Sie das wohlverdiente Testimonium (für diejenigen, die 100 km zu Fuß oder 200 km mit dem Fahrrad zurückgelegt haben) oder die Chartula Peregrini abholen können, um sich für immer an Ihren Weg zu erinnern.