Im ersten Teil der Etappe folgt man einem steilen Weg, der herrliche Ausblicke auf den Lago del Turano bietet, zwischen Ginsterbüschen und Wildtieren, es wird häufige Zwischenstopps geben, um die Aussicht zu bewundern. Nach einem kurzen Stück im Wald überquert man den Pass auf 1.160 m ü.d.M.: Vor den Augen erscheinen weite Täler und etwas darunter das Bergdorf Pozzaglia Sabina, wo die Heilige Agostina Pietrantoni, die Schutzpatronin der italienischen Krankenschwestern, geboren wurde. In dem kleinen Dorf können Sie das Haus der Heiligen und die Kirche besuchen, in der sie begraben ist. Weiter geht es zum Piano di Orvinio, einer großen Lichtung, die vom Glockenturm der romanischen Abtei Santa Maria del Piano dominiert wird, einem Juwel aus dem 9. Jahrhundert, dessen Gründung auf die Feier eines Sieges Karls des Großen über die Sarazenen zurückgeht. Das Ziel der Etappe ist Orvinio, im Regionalpark der Monti Lucretili, sehenswert sind die Kirche Santa Maria dei Raccomandati aus dem 16. Jahrhundert und die Kirche San Giacomo mit achteckigem Grundriss, die 1612 nach einem Entwurf von Gian Lorenzo Bernini erbaut wurde.