In die Tür des Doms von Sansepolcro ist das traditionelle Bildnis des Pilgers mit Wanderstab und Satteltasche eingemeißelt – eine Verbindung zwischen den Pilgern der Vergangenheit und denen der Gegenwart.
Die etwa vierstündige Wanderung verläuft größtenteils auf ebenem Gelände durch bebaute Felder und vorbei an alten Bauernhöfen. Beim Verlassen der Stadt ist Vorsicht vor dem Verkehr geboten, doch bereits nach weniger als drei Kilometern wandern Sie auf Landstraßen in Richtung Umbrien, dem Land des heiligen Franziskus. Die Steigungen werden sanfter und die Landschaft idyllischer.
Das als eines der schönsten Dörfer Italiens geltende Dorf Citerna thront auf einem Hügel im oberen Tibertal und weist die Merkmale einer befestigten Siedlung auf, die zu Wachzwecken diente. In der Altstadt sind diese Sehenswürdigkeiten besonders empfehlenswert: die dem heiligen Franziskus gewidmete Kirche mit dem dazugehörigen Museum, in dem Sie mehr über die geheimnisvolle Geschichte der Entdeckung von Donatellos „Madonna“ erfahren; die Kirche des heiligen Erzengels Michael, in der Sie die beeindruckende „Kreuzigung“ von Pomarancio sowie eine „Madonna mit Kind“ aus der Schule der Della Robbia bewundern können; und der außergewöhnliche mittelalterliche Wehrgang innerhalb der Stadtmauern, den Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten.