Die Wallfahrtskirche Santi Cosma e Damiano: Die Geschichte einer Wiedergeburt im Herzen des unteren Latiums
Die im Dorfzentrum gelegene Wallfahrtskirche der Heiligen Kosmas und Damian ist viel mehr als nur die Pfarrkirche. Sie ist das Symbol für die Hartnäckigkeit einer Gemeinschaft. Das Gebäude, das Sie heute sehen, ist eine Rekonstruktion aus der Nachkriegszeit, ein Projekt, bei dem es gelungen ist, die Vergangenheit in einem modernen und symbolträchtigen Stil neu zu interpretieren und Geschichte und Kunst mit den Heiligen Kosmas und Damian zu verbinden. Ein lebendiger Ort.
Eine Fassade, die Geschichten erzählt
Der Architekt Lorenzo Bruzio entwarf die Fassade nach dem Zweiten Weltkrieg. Er verwendete Sichtziegel, um drei große Blindbögen zu schaffen, ein bewusster Verweis auf die Zahl Drei und das Symbol der Dreifaltigkeit, das sich im gesamten Gebäude wiederholt. Über dem zentralen Portal befindet sich ein einziges, schmales und hohes Fenster. Es handelt sich um eine klare stilistische Entscheidung, die sich von der Vergangenheit unterscheidet.
Die im Inneren aufbewahrte Kunst
Auf der linken Seite, am Ende des Kirchenschiffs, befinden sich die Holzstatuen der Heiligen aus dem 18. Jahrhundert. Sie sind aus Pappelholz, einem ungewöhnlichen Material, und das Werk eines unbekannten Künstlers der neapolitanischen Schule. Auf der rechten Seite hingegen befindet sich im kleinen Baptisterium ein Gemälde des einheimischen Malers Gianni Espositore, der die Taufe Jesu abgebildet hat.
Der Eintritt ist frei. Da die Öffnungszeiten variieren können, empfiehlt es sich, sich vor dem Besuch bei der Pfarrei oder der Gemeinde zu erkundigen.