Kirche Santa Caterina d′Alessandria in Silvis: Eine wundersame Freske in der Landschaft von Lubriano
Einsam inmitten der Felder nordöstlich von Lubriano in der Tuscia rund um Viterbo liegt die Kirche Santa Caterina d′Alessandria in Silvis mit ihrem kleinen rechteckigen Kirchenraum, der aus Nenfroblöcken, einem lokalen Vulkangestein, errichtet wurde. Sie wurde 1527 zur Pfarrkirche, nachdem die Kirche von Vaiano, von der sie abhing, von den Truppen des Herzogs von Bourbon zerstört worden war. Heute gehört sie zur Pfarrei San Giovanni Battista.
Zwei Nischen, zwei Jahrhunderte Frömmigkeit
An der rechten Wand zeigt eine Nische aus dem Jahr 1561 die Madonna mit Kind zwischen den Heiligen Sebastian und Rochus: Sie wurde von „Nicolò da Buriano“ in Auftrag gegeben, wie die Inschrift besagt. Gegenüber zeigt eine Freske aus dem 19. Jahrhundert die Rosenkranzmadonna mit den Heiligen Dominikus und Katharina von Siena. Im unteren Teil des Gemäldes ist eine Votivszene zu sehen, die mit einem als wundersam überlieferten Ereignis verbunden ist: Man erkennt das Gebäude mit seinem seitlichen Eingang und dem Glockengiebel. Die Freske wurde 2017 von der Restauratorin Tiziana Dell′Omo restauriert.
Wie Sie dorthin gelangen
Der Zugang erfolgt über die Via Santa Caterina, in die man von der SP 55 Lubrianese in Richtung Sermugnano einbiegt. In der Nähe befindet sich der Torre del Sole (Sonnenturm), der zwischen 1576 und 1590 von der Familie Febei erbaut wurde und auch als „Torre di Santa Caterina“ bekannt ist.