Der Weg führt über die Hügel mit Blick auf das Tal von Spoleto.
Entlang der 12 km langen Strecke wechseln sich Olivenbäume sich mit offenen Feldern ab, mit der Möglichkeit, in kleinen Dörfern und Einsiedeleien Halt zu machen.
Die zahlreichen Auf- und Abstiege sollten mit einem langsamen und gleichmäßigen Tempo bewältigt werden. Der Weg von Trevi zur Burg von Poreta ist für alle zugänglich, aber man muss die zahlreichen Anstiege und Abfahrten auf den Hügeln langsam und stetig bewältigen und ab und zu eine kleine Pause einlegen.
Von Trevi aus geht es bergab bis zum Kloster der Madonna delle Lacrime, das man besuchen sollte, wenn es geöffnet ist. Hier verlässt man die asphaltierte Straße, um auf einem Panoramaweg weiterzugehen. Man durchquert das kleine Dorf Alvanischio und steigt dann hinauf, um in die Olivenbäume und die Terrassen mit den Trockenmauern einzutauchen, die zu Lünetten abgerundet sind, die fast wie Vasen wirken. Um den Anbau des Olivenbaums in einer schwierigen Umgebung zu fördern, hat der Mensch eines der schwierigsten, imposantesten und bewundernswertesten hydraulisch-agraren Werke in der Geschichte der mediterranen Landwirtschaft geschaffen.
Nachdem man die Quelle in der Ortschaft Camponi erreicht hat, geht es zunächst auf Asphalt und dann auf einer unbefestigten Straße weiter zu einem alten Kloster. Von hier aus geht es weiter bergab in Richtung der Burg von Campello, deren weiße Mauern sich von der Landschaft abheben.
Nach einem kurzen Halt, um sich in Lenano mit Wasser zu versorgen, geht es weiter auf der Straße, die mit zarten, der Madonna gewidmeten Schreinen gesäumt ist.
Der Weg führt weiter bergab auf Asphalt bis nach Poreta, dem Ziel.
Wer möchte, kann auf die Burg von Poreta hinaufsteigen, die Teil der nächsten Etappe sein wird.