Etappe auf der Hauptroute Via Vallombrosa.
Die Strecke führt weiter von der einzigen im Casentino gelegenen Renaissance-Wallfahrtskirche Santa Maria del Sasso, die den Titel „Nationaldenkmal“ trägt, umgeben von den üppig grünen Landschaften des Casentino, zwischen gepflügten Feldern und bewachsenen Hängen.
Sie verläuft bis zur Burg von Sarna, die ein weiteres wunderschönes Beispiel für ein befestigtes Dorf im Land des heiligen Franziskus darstellt. Hier scheint die Zeit stillzustehen – ein Ort unveränderter Identität und Authentizität am Rande des Nationalparks Foreste Casentinesi. Dann geht es weiter in Richtung des kleinen Ortsteils Croce di Sarna, wo ein Holzkreuz die Abzweigung zum Franziskaner-Wallfahrtsort La Verna markiert.
Die majestätischen Buchen- und Tannenwälder des Parks verleihen der Reise einen Hauch von Mystik und kündigen die Ankunft am heiligen Berg La Verna an, auf dem die Wallfahrtsstätte steht. Im frühen 13. Jahrhundert stiftete Graf Orlando Cattani, ein Adliger aus Chiusi, diesen Berg dem heiligen Franziskus. Hier ereigneten sich wundersame Begebenheiten, darunter der Empfang der Stigmata durch Franziskus im Jahr 1224. Als Ort, an dem der Mensch durch die Natur Gott begegnet, ist die Wallfahrtsstätte von einer einzigartigen Atmosphäre des Friedens und der Spiritualität durchdrungen.