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Spirituelle Wege
Der Franziskusweg von Rom nach Assisi – Hauptroute Salaria

Etappe 10: Ceselli - Spoleto

Gesamtkilometer
15.7
Km
Geschätzte durchschnittliche Dauer
3.9
hr
Gesamtanstieg
1192
m
Gesamtabstieg
1083
m
Art der Beschilderung
Bidirektionale Etappe
Maximale Höhenmeter
935
m
Mindesthöhenmeter
285
m

Diese rund 15 km lange Etappe ist zwar anspruchsvoll, dafür aber eine der schönsten auf dem Franziskusweg.

Sie führt vom engen, grünen Tal des Flusses Nera in das sonnenverwöhnte Spoleto-Tal und weiter nach Spoleto, einer Kunststadt mit einer prächtigen Kathedrale, in der ein eigenhändiger Brief von Franz von Assisi aufbewahrt wird. Die Route beginnt in Ceselli. Nach der Durchquerung des Pontuglia-Tals folgt ein langer und anspruchsvoller Anstieg über etwa 8 km zum Castelmonte-Pass. Da die Steigung an einigen Abschnitten steil ist, sollten Sie stets in einem langsamen und gleichmäßigen Tempo voranschreiten und dabei nicht vergessen, die Schönheit der Wälder sowie die herrlichen Ausblicke über das Nera-Tal zu genießen.

Sie durchqueren die engen Gassen der Geisterstadt Sensati.

Die Ankunft im Heiligen Wald von Monteluco, in dem sich die Einsiedelei des Heiligen Franziskus befindet, bietet einen Vorgeschmack auf die Freude, Assisi zu erreichen. Der stimmungsvolle Ort lädt zu einer Pause zum Nachdenken und zu einem Besuch der schlichten Zellen des Klosters ein. Von hier aus geht es bergab bis nach Spoleto.

Der Weg ist gesäumt von hübschen Bildstöcken und zahlreichen Einsiedeleien, die ursprünglich von syrischen Anachoreten bewohnt wurden. Zu ihnen zählen die Einsiedelei des Heiligen Hieronymus, die Einsiedelei „delle Grazie“ sowie die Kirche des Heiligen Paulus, des ersten Einsiedlers. Der Abstieg ist stellenweise sehr steil und es gibt große Stufen.

Am Ende erreichen Sie die Ponte delle Torri, die die Stadt mit ihrem Waldgebiet verbindet. Beim Überqueren verspürt man fast ein Gefühl von Schwindel.

Am Fuße der Rocca Albornoziana angekommen, sind es nur noch wenige Schritte bis zur Kathedrale von Spoleto mit ihrer prächtigen Fassade. Hier wird einer der äußerst seltenen eigenhändigen Briefe des Heiligen Franziskus aufbewahrt.

Die Stadt, die einst die Hauptstadt des langobardischen Herzogtums war, ist aufgrund ihres unglaublich reichen Erbes an Kunst und Denkmälern auf jeden Fall einen Besuch wert.

Religiöse Wege

Dienstleistungen und Sehenswürdigkeiten entlang der Route

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