Etappe auf der Hauptroute Via Arezzo.
Wenn Sie den mittelalterlichen Mauern von Anghiari den Rücken kehren – einem Dorf, das Geschichte, Kunst und gute Küche vereint und für die gleichnamige Schlacht bekannt ist –, und den Hügel hinuntergehen, auf dem es liegt, stehen Sie fast sofort vor der wertvollen katholischen Pfarrkirche Santa Maria alla Sovara. Die kleine Steinkirche, deren Ursprünge höchstwahrscheinlich bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen, markiert den Beginn einer Route, die von zahlreichen Gotteshäusern gesäumt ist und reich an Geschichte ist.
Inmitten malerischer Landschaften, die bald den Charakter der Umgebung von Arezzo annehmen, führt die Route an den reizvollen Landkirchen San Biagio in Valialle und Santa Maria Assunta sowie an den faszinierenden Ruinen der alten Burg Tarlati in Pietramala vorbei. Schließlich erreicht sie die Wallfahrtskirche Madonna del Giuncheto, die an der Stelle errichtet wurde, an der die Jungfrau Maria einem jungen Mädchen erschienen sein soll.
Schon bei der Ankunft in Arezzo offenbart sich die Stadt in ihrer ganzen historischen Schönheit voller Charme und Spiritualität. Sie öffnet ihre Tore und enthüllt ihr pulsierendes Herz, die Piazza Grande, ihre eleganten Palazzi, in denen sich oft Museen befinden, sowie verlockende kulinarische Köstlichkeiten und traditionelle Rezepte, denen man unmöglich widerstehen kann. Nicht zu vergessen sind ihre religiösen Schätze: der Dom, in dem einige Meisterwerke von Andrea della Robbia und Piero della Francesca aufbewahrt werden, sowie die Basilika San Francesco, die in der Schlichtheit ihrer Ästhetik einen Schatz sakraler Kunst birgt – den berühmten Freskenzyklus des großen Malers aus Biturgi, „Storie della Vera Croce“.