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Päpstlicher Palast

Der Päpstliche Palast von Castel Gandolfo: wo die Päpste Urlaub machten

In den Albaner Bergen, 20 km von Rom entfernt, war der Päpstliche Palast von Castel Gandolfo vier Jahrhunderte lang die Sommerresidenz der Päpste. Seit 2016 ist er auf Beschluss von Papst Franziskus ein für die Öffentlichkeit zugängliches Museum. Ein Stück Vatikan außerhalb des Vatikans, mit einem zusätzlichen Detail: Der Komplex steht auf den Überresten der Villa des Kaisers Domitian, der hier seinen Landsitz errichtet hatte.

Vom feudalen Schloss zur päpstlichen Residenz

Der Palast wurde im Jahr 1626 auf Wunsch von Urban VIII. Barberini nach einem Entwurf von Carlo Maderno erbaut. Das Gebäude umfasst das ehemalige Schloss der Familie Savelli, das Ende des sechzehnten Jahrhunderts von der Apostolischen Kammer wegen nicht beglichener Schulden enteignet wurde. Papst Alexander VII. vervollständigte den Bau mit der neuen Fassade zum Platz hin, die von Bernini entworfen wurde. Nach 1870 folgte eine 60 Jahre lange Phase der Vernachlässigung. Erst mit den Lateranverträgen von 1929 wurde der Palast wieder zur Sommerresidenz.

Was es heute zu sehen gibt

Im Inneren befinden sich die Kapelle von Urban VIII. mit Fresken von Simone Lagi und den Zuccari, die Bernini-Galerie mit Fresken von Pier Leone Ghezzi und der Thronsaal mit Wandteppichen. Und dann sind da noch die Privatgemächer: Arbeitszimmer, Schlafzimmer und die kleine Kapelle mit der Madonna von Tschenstochau. Im Jahr 1934 ließ Pius XI. die Vatikanische Sternwarte hierher verlegen. Der Komplex erstreckt sich über 55 Hektar mit Gärten, Villen und römischen Überresten.

Päpstlicher Palast
Piazza della Libertà, 00073 Castel Gandolfo RM, Italia
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