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Rom, das Monti-Viertel

Das Monti-Viertel in Rom ist das Viertel der Kunstgallerien und der Weinlokale. Nach einer langen Neudefinierung des Gebiets ist es heute Mecca aller jungen Touristen, die in der Hauptstadt unterwegs sind. Angrenzend befinden sich die  Kaiserforen und das Viertel Esquilino . Hier befinden sich die Basiliken Santa Maria Maggiore mit ihrem Boden im kosmatischen Stil und die Basilka San Pietro in Vincoli, in der der berühmte Moses von Michelangelo thront.

Via CavourZwischen zwei großen Verkehrsadern, der Via Cavour und Via Nazionale, liegt die Suburra, das antike Viertel der „Sub Urbe“ - unter der heutigen Stadt, dessen Souterrains beim Kolosseum zum Vorschein kommen. Seine Straßen sind zerrüttelt, aus Stöckelpflaster  und die Gassen verschlagen einem besonders in der Nacht den Atem. Das Gesamte Viertel dreht sich um einen kleinen Platz, die Piazzetta Madonna dei Monti, dessen kleiner charakteristische Brunnen – Fontana dei Catecumeni – von Giacomo della Porta entworfen wurde und einen Treffpunkt für Touristen und Einwohner darstellt.

Der illegale Bau war für Jahre hinweg gang und gäblich was man auf den Dächern der Gebäude aus dem 18. Jahrhundert und denen des umbertischen Stils (italienischer Architekturstil, Ende des19. Jahrunderts) sehen kann. Die Lokalitäten des Viertels gehen ohne Gehsteige direkt auf die Straße, was zum faszinierten Anblick beiträgt. Gourmetläden und Slow-Food Restaurants übersäen die Straßen, die Weinlokale haben jedoch freundliche Preise.
In Monti befindet sich der Fleischer Stecchiotti, der Fleischhauer der Staatspräsidenten Ciampi und Napolitano. Die Via del Boschetto hat die meisten Restaurants Roms pro Quadratmeter. „Ai tre scalini“ ist ein Lokal mit einer Einrichtung aus dem Ende des 20. Jahrhundert, das sich auf Salate und Frischkäse spezialisert hat.

Zu den Pizzerien des Viertels gehört die berühmte „Le Carrette“ mit dem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis, die für die Freundlichkeit des Personals bekannt ist.  Unvergessliche Gerichte gibt es in der Gaststube „Da Valentino“ in Via Urbana: echte römische Küche, Wildschwein, Pilze am Grill, und Schnecken in einer Sauce. 
Die Backstube des Viertels befindet sich in Via dei Serpenti und ist heute ein Biergarten, der für das Frühstück stattbekannt ist. Die Via Panisperna, wo sich berühmte Restaurants aus den Zeiten des „Dolce Vita“ befinden, bekam ihren Namen vom lateinischen „Panis et Perna“ - Brot und Schinken. Das Institut für Physik, wo Enrico Fermi am Anfang der 30er Jahre die brillantesten Physiker zusammenrief.

In Monti befindet sich noch ein Network aus kleinen Händern und Handwerkern, die dem Lauf des Fortschritts zu trotzen scheinen, so gibt es noch Vergolder, Tischler, Schmiede und Altwarenhändler, die als Antiquitätenhändler fungieren.
Einer der bekanntesten Vintage Märkte befindet sich ebenfalls in Monti. Kleine Gallerien und zahlreiche Künstler. Klein aber oho, wie die Galleria Fondaco. Es gibt Pubs, wo sich englische Touristen zusammenfinden, die dann die Straßen entlang bis in die tiefe Nacht besingen.

Auch Gay-Friendly Lokale und gratis Wireless Internet gibt es hier, und wie die 3 „T“ von Richard Florida es sagen: Talent, Toleranz und Technologie. Bed&Breakfasts, Klosterschwestern, eine ukrainische Kirche und auch eine Universität, Monti hat alles. Der Regisseur Mario Monicelli hat diesem Viertel einen Kurzfilm gewidmet, der am Festival von Venedig zu sehen war. Das Monti-Viertel sollte man bei einem Besuch in der ewigen Stadt auf keinen Fall versäumen.

Nützliche Infos

Ankunftsmöglichkeiten:

Mit der U-Bahn
Linie B - Hst. “Cavour”
Linie B - Hst. "Colosseo"

Mit dem Autobus
Linie C3, 75, 84 und 117


Monumente, Parks, und Kirchen in der Umgebung

San Pietro in Vincoli (0,2 km)
Kolosseum (0,6 km)
Kaiserforen (0,6 km)
Basilika Santa Maria Maggiore (0,4 km)
Park Colle Oppio (0,2 km) 
Basilika San Giovanni in Laterano (0,6 km)
Fontana di Trevi (0,7 km)
Piazza Venezia (0,8 km)