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Olbia-Tempio

Beschreibung

Olbia - San Teodoro

Olbia - San Teodoro

Die Provinz Olbia Tempio sieht im Norden auf das Meer von Sardinien, einen schmalen Meeresarm, der Sardinien von Korsika trennt, und im Osten aufs Tyrrhenische Meer. Sie grenzt im Westen an die Provinz Sassari und im Süden an die Provinz Nuoro.
Es handelt sich um eine neue Provinz: Durch ein Regionalgesetz wurde Sardinien neu aufgeteilt, und aus vormals 4 Provinzen wurden 8; diese Änderung trat erst 2005 voll in Kraft.die Provinz erstreckt sich über 3.397 Quadratkilometer (14,1% von ganz Sardinien) und hat insgesamt 26 Gemeinden, darunter die zwei Provinzhauptstädte Olbia und Tempio Pausania, sowie den Maddalena-Archipel, Sitz des gleichnamigen Meeresnationalparks. Zu dieser Provinz gehört außerdem die ursprüngliche Region Gallura (abgesehen von den Gemeinden Viddalba und Erula), zu der der nord-östliche Teil der Insel gehört, angefangen bei dem Fluss Coghinas, über den Monte Nieddu und das Städtchen San Teodoro, bis zum Limbarara - Gebirge, das die südlichste Grenze darstellt. 
Die Provinz Olbia Tempio besteht aus Meer, Hügeln, Bergen, Feldern und menschenleeren Ebenen. Typisch für dieses Gebiet ist der vor allem in der Gallura verbreitete Granit, der dank der Erosion durch Wind und Regen Miniatur-Gebirge und zauberhafte natürlichen Skulpturen bildet. In diesem Gebiet befinden sich außerdem auch viele Eichenwälder, aus denen der Kork kommt, der hier „weiches Gold“ genannt und vielseitig genutzt wird.
Archäologieliebhaber werden hier Spuren pränuraghischer, nuraghischer, punischer, römischer und mittelalterlicher Kulturen finden. Eine weitere Eigenart der Provinz ist die Vielfalt ländlicher Siedlungen, wo sich noch die sogenannten Stazzi befinden, kleine Landgüter in Familienbetrieb, die zwischen dem 17. und 18. Jh. von Hirten gebaut wurden. Bis vor kurzer Zeit waren viele Stazzi noch in Betrieb, sind dann aber wegen der zunehmenden Besiedlung und dem Zustrom von Touristen langsam verfallen.
Am meisten wurde die bis zur Mitte des 20. Jh. von Bauern und Hirten bewohnte Umgebung von Arzachena durch dieses Phänomen geprägt. 1962 beschloss der arabische Prinz Karim Aga Khan IV das “Konsortium Costa Smeralda” zu gründen, ein großes Tourismus- und Immobilienprojekt, das die Schönheit der lokalen Natur ausnutzte, um dieses Gebiet in ein Luxusparadies des Tourismus umzuwandeln. Heute ist diese Gegend Sardiniens eines der begehrtesten und bekanntesten Urlaubsziele weltweit.

Was sehen

Die Provinz Olbia Tempio sieht im Norden auf das Meer von Sardinien, einen schmalen Meeresarm, der Sardinien von Korsika trennt, und im Osten aufs Tyrrhenische Meer. Sie grenzt im Westen an die Provinz Sassari und im Süden an die Provinz Nuoro.
Es handelt sich um eine neue Provinz: Durch ein Regionalgesetz wurde Sardinien neu aufgeteilt, und aus vormals 4 Provinzen wurden 8; diese Änderung trat erst 2005 voll in Kraft.die Provinz erstreckt sich über 3.397 Quadratkilometer (14,1% von ganz Sardinien) und hat insgesamt 26 Gemeinden, darunter die zwei Provinzhauptstädte Olbia und Tempio Pausania, sowie den Maddalena-Archipel, Sitz des gleichnamigen Meeresnationalparks. Zu dieser Provinz gehört außerdem die ursprüngliche Region Gallura (abgesehen von den Gemeinden Viddalba und Erula), zu der der nord-östliche Teil der Insel gehört, angefangen bei dem Fluss Coghinas, über den Monte Nieddu und das Städtchen San Teodoro, bis zum Limbarara - Gebirge, das die südlichste Grenze darstellt. 
Die Provinz Olbia Tempio besteht aus Meer, Hügeln, Bergen, Feldern und menschenleeren Ebenen. Typisch für dieses Gebiet ist der vor allem in der Gallura verbreitete Granit, der dank der Erosion durch Wind und Regen Miniatur-Gebirge und zauberhafte natürlichen Skulpturen bildet. In diesem Gebiet befinden sich außerdem auch viele Eichenwälder, aus denen der Kork kommt, der hier „weiches Gold“ genannt und vielseitig genutzt wird.
Archäologieliebhaber werden hier Spuren pränuraghischer, nuraghischer, punischer, römischer und mittelalterlicher Kulturen finden. Eine weitere Eigenart der Provinz ist die Vielfalt ländlicher Siedlungen, wo sich noch die sogenannten Stazzi befinden, kleine Landgüter in Familienbetrieb, die zwischen dem 17. und 18. Jh. von Hirten gebaut wurden. Bis vor kurzer Zeit waren viele Stazzi noch in Betrieb, sind dann aber wegen der zunehmenden Besiedlung und dem Zustrom von Touristen langsam verfallen.
Am meisten wurde die bis zur Mitte des 20. Jh. von Bauern und Hirten bewohnte Umgebung von Arzachena durch dieses Phänomen geprägt. 1962 beschloss der arabische Prinz Karim Aga Khan IV das “Konsortium Costa Smeralda” zu gründen, ein großes Tourismus- und Immobilienprojekt, das die Schönheit der lokalen Natur ausnutzte, um dieses Gebiet in ein Luxusparadies des Tourismus umzuwandeln. Heute ist diese Gegend Sardiniens eines der begehrtesten und bekanntesten Urlaubsziele weltweit.

Was machen

Dank der abwechslungsreichen Landschaft aus Meer, Ebenen, Hügeln und Bergen eignet sich die Provinz Olbia Tempio gut für verschiedene Aktivitäten im Freien. Zum Wandern gibt es mehrere Gebiete, wo man mit erfahrenen Führern Trekking Exkursionen machen kann. Auf dem Berg Limbara, in der Nähe von Tempio Pausania, kann man z. B. Granitfelsen, Wälder und Bäche erforschen und auf uralten Wegen die Oase zur Wiederbevölkerung von Mufflons und Damwild erreichen.
Dann gibt es noch das Vorgebirge Capo Figari, in der Nähe von Golfo Aranci, wo man zahlreiche Vogelarten beobachten kann, darunter Bussard, Fischadler und Wanderkalke. Im Nationalpark Archipel La Maddalena kann man verschieden Ausflüge machen: nicht nur die üblichen Bootsfahrten zum „Rosa Strand“ von Budelli zum Beispiel , sondern auch Tauch- und Kajakausflüge. Der Park ist außerdem ein wahres Paradies für Fotografie- und Birdwatchingfans: hier leben nämlich seltene Exemplare, wie Gelbschnabel- und Schwarzschnabel- Sturmtaucher, Sturmschwalben und Korallenmöwen.
Wer Meer und Relax besonders liebt, dem bietet die Provinz Olbia Tempio einige der schönsten Strände Italiens, darunter Liscia Ruja, die kleinen Strände von Punta Capriccioli, den Principe- und den Romazzino-Strand.
Wer es mondän mag, der hat im Sommer überall an der Costa Smeralda eine reiche Auswahl an Lokalen und Diskos, die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet sind und oft von Showbiz- und Sport-Promis besucht werden.
Wie es sich für italienische Verhältnisse gehört, gibt es in der Provinz Olbia Tempio auch einige Volksfeste und sonstige Veranstaltungen, darunter die Internationale Korkmesse, die im September in Calangianus stattfindet, die “Teppichausstellung von Aggius“, die von Juli bis September in Aggius stattfindet und den Karneval von Tempio Pausania, mit dem traditionellen Umzug der Karnevalswagen, der Tausende von Leuten von der ganzen Insel anlockt.

Was probieren

Das berühmteste Gericht der Umgebung von Gallura heißt Suppa cuata, eine Art Soufflé aus altem Brot, geriebenem Frischkäse, Muskatnuss und Petersilie vorbereitet; das ganze wird mit Schafsbrühe befeuchtet und im Ofen gebacken. Typisch sind auch li puligioni, halbmondformige Ravioli gefüllt mit Ricotta und geriebener Zitronenschale, und aufgetragen mit viel Tomatensoße und Schafskäse. Dann gibt es noch li fiuritti, handgemachte Bandnudeln aus Hartweizenmehl. Typische für die Umgebung Oschiris sind hingegen le panadas, sehr dünne im Ofen gebackene Teigtaschen mit Aal- oder Schweine-Kalbfleisch Füllung.
Sehr beliebt sind auch Feldbohnen: erst gekocht, dann mit Butter, dünn geschnittenem Speck, frischen Knoblauchblättern, Minze und etwas Sahne in der Pfanne gebraten. Weitere typische Gerichte sind lu pulceddu di latti, ein von sechs bis zehn Kilo wiegendes Ferkel im Ofen gebacken oder am Spieß und la rivea, Lamm- oder Zickleininnereien in Stücke geschnitten und langsam am Spieß gebraten.
Wie überall auf der Insel sind verschiedene Salami- und Käsearten sehr beliebt, darunter Schafskäse, Canestrai, Ricotta, Perette und Ziegenkäse. An der Küste gibt es außer der traditionellen Küche der Provinz verschiedene Fischgerichte: Santa Tersa di Gallura ist z. B. für seine Hummer bekannt, die hier gefangen und gekocht werden.
Zum Schluss gibt es natürlich die typischen Nachspeisen wie die seadas, mit Käse gefüllte Teigtaschen, die gebraten und mit Honig garniert werden; die rautenförmigen li papassini, mit Mehl, Fett, Eiern, Mandeln, geriebener Apfelsinenschale, mit weißer Glasur verziert; und die li casciatini (bzw. formagelle), Teigtaschen gefüllt mit Ricotta, Käse, Eier, Zucker und geriebener Zitronenschale.
Unter den Weinen sind der Vermentino, der Moscato di Gallura und der Nebbiolo besonders zu erwähnen.

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