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Die Amalfiküste

Mit einem weiten Blick auf das Thyrrenische Meer, gehört die Amalfiküste zu den 53 italienischen Stätten der World Heritage List
Die Küste gleicht einem Balkon, der zwischen dem kobaltblauen Meer und den Hängen der Monti Lattari schwebt, eine Abfolge von Tälern und Landzungen, Stränden und Anbauflächen von Zitrusfrüchten, Weinreben und Olivenhainen. AmalfiküsteEine einzigartige Landschaft, die von der Unesco als die mediterrane Landschaft schlechthin anerkannt und geschützt wird und die einen enormen kulturellen und naturalistischen Wert hat, dank ihrer topografischen Merkmalen sowie ihre Entwicklung in der Geschichte.
Das gesamt Gebiet umschließt 11.231 Hektar zwischen dem  Golf von Neapel  und dem Golf von Salerno sowie 16 bezaubernde Gemeinden der Provinz Salerno: Amalfi, Atrani, Cava de' Tirreni, Cetara, Conca dei Marini, Furore, Maiori, Minori, Positano, Praiano, Raito, Ravello, Sant'Egidio del Monte Albino, Scala, Tramonti, Vietri sul Mare. 

Die Ortschaften entlang der Küste sind alle unterschiedlich, mit eigenen Traditionen und Eigentümlichkeiten, die sie einzigartig machen. Eine Gemeinsamkeit ist jedoch das Reichtum an beeindruckenden architektonischen Meisterwerken wie der sarazenische Turm von Cetara, die römische Kathedrale von Amalfi mit dem arabischen „Chiostro del Paradiso“ (Himmel-Kreuzgang), die Kirche San Salvaore de' Bireto von Atrani, wo einst die Dogen von Amalfi proklamiert wurden sowie die herrliche Kathedrale und die stolze Villa Rufolo in Ravello.
Die entzückende Ortschaft von Vietri sul Mare gilt als Wiege der Majolika-Kust und nicht umsonst findet man hier die bezaubernde Kuppel der Kirsche Giovanni Battista (Johannes der Täufer) und die Fassade der Arciconfraternità dell'Annunziata e del Rosario, die von dieser Bunten Keramik bedeckt sind.

Auf dem Weg von Amalfi nach Furore, auch als „gemaltes Dorf“ bekannt, treffen wir das entzückende Dorf Conca dei Marini, das von den weißen Kuppelhäusern aus dem 17. Jh. und der Grotte dello Smeraldo gekennzeichnet ist.
Die Fischerdörfer Cetara und Maiori, die zu den beliebtesten Badeorten der Küste zählen, bergen jedoch ebenfalls Kirchen – jeweils San Pietro und Santa Maria del Mare - deren Kuppeln mit den bunten Majolika-Kacheln verziert sind.
Ein weiteres Juwel entlang der Küste ist Minori oder auch Eden der Amalfiküste, dank der ständigen Meeresbrise und dem frischen Klima.
Im Dragone-Tal finden wir, weit von Massentourismus entfernt, das ebenfalls entzückende Atrani, wo der alte Fischerdorf-Flair weiter erhalten wurde und wo man zauberhafte Piazzas direkt am Meer findet.

Zu den bekanntesten Orten entlang der Küste zählt Amalfi, die im 4. Jh. errichtete Stadt, die der gesamten Küste ihren Namen gibt.
Als alte Seerepublik, hatte Amalfi, durch den Export italienischer Produkte wie Holz, Eisen, Gewähre, Wein und Früchte, lange das Monopol des Handels im Thyrrenischen Meer zu den Märkten des Orients wo sie mit Gewürzen, Parfums, Perlen, Schmuck, Stoff und Teppiche getauscht wurden um im Westen weiter verkauft zu werden.
Die Verteilung der Häuser hat einen orientalischen Einfluss und erinnert an ein Suq mit nahestehenden Häusern, die durch ein Labyrinth an Gassen und Treppen miteinander verbunden sind. 
In Amalfi entstand und entwickelte sich mit der Zeit die charakteristische arabisch-sizilianische Architektur, dessen Bester Beweis der Dom Sant'Andrea Apostolo ist. Im 18. Jh. wurde er im Barockstil restauriert, mit einer bezaubernden Treppe und dem Chiostro del Paradiso (Himmelkreuzgang), und ist seitdem eines der beliebtesten touristischen Zielen der Küste.

Nach dem entzückenden Praiano kommt man nach Positano, beliebter Urlaubsort schon seit der römischen Zeit, mit den zum Meer absteigenden weißen Häusern, die sich allesamt um die Kirche Santa Maria Assunta versammeln, die ebenfalls eine Majolika-Kuppel hat.
Charakteristisch sind die kleinen Gassen, reich an Handwerker-Läden, wo man typische lokale Produkte erwerben kann, und die zahlreichen Treppengänge, die von der höheren Ebene der Ortschaft bis zum tieferen Teil, also zum Strand, reichen.
Zu den Hauptstränden zählen die Spiaggia Grande und der Fornillo Strand, die gut zu Fuß erreichbar sind; Die Strände La Porta, Arienzo und San Pietro Laurito, sind hauptsächlich über das Meer erreicht werden.

Viele sind dann auch die Bergdörfer der Amalfiküste: ScalaTramonti, Raito, der von seinen Treppengängen gekennzeichnet ist, die auch die einzige Möglichkeit bieten sich im Dorf zu bewegen, und Ravello
Letzteres, auf einer Höhe von 350 m, ist eines der Juwelen der beliebtesten Küste Italiens, vor Allem dank der Eleganz seiner Villen: die Gärten und das Belvedere der Villa Rufolo und der Villa Cimbrone, die ein atemberaubendes Panorama bieten.
Am Füße der Monti Lattari steht schließlich Sant'Egidio del Monte Albino, bekannt für seine Abtei Santa Maria Maddalena in Armillis sowie für sein entzückendes historisches Zentrum. 

Nützliche Infos

Nützliche Infos

Geographische Lage

Staat: Italien
Region: Kampanien
Provinz: Salerno
Gemeinden: AmalfiAtrani, Cava de' Tirreni,
Cetara,Conca dei Marini, Furore,
MaioriMinori, Positano, Praiano, Raito, Ravello, 
Sant'Egidio del Monte Albino
, Scala, Tramonti, Vietri sul Mare

 

Nützliche Links

Amalfi Tourist Office
Via delle Repubbliche Marinare
Telefono e Fax:  +39 089 871107
info@amalfitouristoffice.it 


Anreise


Per Flugzeug
:

Internationaler Flughafen von Neapel Capodichino 
Infos und  Service für Reisende


Per Zug:
Die naheliegendste Bahnhöfe sind Salerno und Vietri sul Mare.
www.trenitalia.it


Per Bus
:
Buslinie SITA
Linie Amalfi - Agerola - Napoli
Linie Amalfi - Positano - Sorrento – Napoli