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Der Apennin mit dem Fahrrad

Viele und sehr verschiedenartige Strecken gibt es auf den Apenninen für die Liebhaber des Radsports sowohl auf der Straße, als auch auf den Mountainbikestrecken. Die einfachen Strecken sind für die gesamte Familie geeignet, wie die kompliziertesten Strecken mit großen Höhenunterschieden für Sportfans, die sich gerne anstrengen. In allen Fällen findet man eine einzigartige und unberührte Natur vor.Bikers sugli Appennini Ligurischer Apennin
Für jene die Mountainbikeausflüge gerne in den Bergen machen, jedoch große Anstrengungen vermeiden möchten, können die wunderschönen Strecken im Hinterland der Tigullien in der Nähe von Lavagna aufsuchen. Eine weitere unvergessliche Strecke in Ligurien bieten die Hänge des Monte Ramaceto, am Rand des Naturpark Aveto, wo sich befahrbahre Wege mit wunderschönen Ausblicken auf Buchenwälder und Wiesen befinden. Auch Birdwatching ist hier sehr beliebt, da sich hier ca. 60 verschiedene geschützte Vogelarten befinden, unter ihnen auch der Steinadler.

Nationalpark Toskanisch-Emilianischer Apennin
Auch hier befinden sich einfache und schwierige Strecken. Zu den einfacheren gehören die 15 Kilometer lange Strecke des Abhangs rund um die Pietra di Bismantova, eine auffällige Felsformation im nördlichen Apennin und Symbol des Apennin von   Reggio-Emilia: von Castelnovo ne´Monti aus kann man charakteristische Ortschaften durchqueren. Eine längere Strecke befindet sich hingegen zwischen Toano und Carpineti, die einst im Besitz von Mathilde von Tuszien waren.
Eine weitere auf Straßen befahrbahre Strecke befindet sich zwischen Sassalbo und der Altstadt von Camporàghena in der Gemeinde Comano.
Zuletzt kann man über die 3 Pässe Cerreto, Pradarena und Lagastrello in die Pedale treten und die Grenze zwischen Emilia-Romagna und Toskana überschreiten.

Apennin zwischen den Marken, Umbrien und Latium
Diese Regionen bieten Radausflüglern und Radurlaubern ein mildes Klima und eine reiche Vegetation, die eine Durchqueerung sehr interessant macht.
Hier bietet sich meist die Möglichkeit, Fahrrad und Zug zu verbinden.
In Umbrien startet man in Terni, wo es nach der Durchquerung des fossilen Waldes von Dunarobba und der archäologischen Ausgrabungsstätte von Carsulae zu den Wasserfällen von Marmore, dem See von Piediluco weiter nach Amelie und Narni geht.
In den Marken beginnt man mit dem Nationalpark Monti Sibillini, wo es viele verschiedene Strecken gibt, die thematisch unterteilt sind (Kunst, Kultur, Glauben und Önogastronomie), die zur Entdeckung der  interessantesten Lokalitäten dieses Gebiets führen.
Die Reiserouten des Nationalpark Conero beginnen in Porto Recanati und führen nach Massignano und führen durch Ortschaften wie Numana und Sirolo.
Im Latium gibt es für Naturliebhaber und Fans der schönen Ausblicke die Möglichkeit auf Radexkursionen die Reatini-Berge zu entdecken, in denen schöne Altstädte die Strecke absolut faszinierend macht. Weiters trifft man auf wunderschöne Radstrecken zwischen den Cimini Bergen und den Seen und Naturresorts von Bolsena und Vico.

Der abruzzische Apennin
Zu den zahlreichen Radstrecken, die von den großen Hochebenen des Nationalparks der Abruzzen über charakteristische Dörfer wie Pescasseroli und Opi führt, gehört auch die Tour zur Wahlfahrtskirche von Monte Tranquillo auf eine Seehöhe von 1658 Metern.
Sehr interessant sind auch die Strecken auf den Nationalpark des Gran Sasso und Monti della Laga. Von Santo Stefano di Sassanino nach Campo Imperatore hat man die schönsten Ausblicke wenn man Richtung Assergi oder Richtung Castelmonte abfährt: eine Entdeckungsreise von 13 Kilometern von Panoramen und Ortschaften im Herzen der Abruzzen.