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Mailand und die großen Architekten

In der Design- und Modehauptstadt wird die kommende Expo 2015 ausgetragen. Mailand verändert ihren Anblick täglich, um mit dem Fortschritt mithalten zu können. Große Architekten sind die Hauptakteure dieser Metamorphose.
Moderne Bauwerke, die sich zwischen die historischen Monumente und Kirchen des XIX und XX Jahrhundert eingliediern, zeigen uns, wie die Kombination einer Varietät an Stilen in Mailand zusammenleben kann.
Das bedeutet eine Wertsteigerung des weltstädtischen Reichtums dieser kultivierten und lebendigen Stadt, die ein intensives Kultur- und Sozialleben vorweisen kann. Viele international berühmte Architekten haben der lombardischen Hauptstadt ihre Transformation zu einer modernen und technologischen Hauptstadt ermöglicht.  Fiera Milano photo by Elisa Locci-ShutterstockMit ihren Projekten voller visueller Wirkung haben sie ausschlaggebend zur Skyline und zum Stadtbild beigetragen, und dennoch der traditionsreichen Stadt Mailand die Beibehaltung der Charakteristik einer Kunststadt Italiens ermöglicht.

Verschiedene Beispiele zeugen von der Entwicklung einer neuen Architektur in Mailand zwischen den Zwanzigern des XX Jahrhunderts und heute. Kommittenten, Architekten und Visionen, jeder dieser Faktoren erfährt seine Veränderungen, wie schließlich auch Projekte, Lösungen und deren Realisierungsmöglichkeiten.

Zu den wichtigsten italienischen Architekten gehört zweifelslos Gae Aulenti, Architekt und Designer, der Italiens Design und Architektur weltberühmt gemacht hat. Ihre Ausbildung in den mailändischen 50ern hat sie von Anfang an in die dort entstehende Neo-Liberty Bewegung inseriert. Die Architektin hat neues Leben in ihre Kreationen gerufen. Beispiele sind die Gestaltung von Piazzale Cadorna und die Neugestaltung  der Fassade des Sitzes der Ferrovie del Nord sowie die Restrukturierung das polyfunktionalen Kulturzentrums „Spazio Oberdan“.
Der Hauptdarsteller der Künstlerbewegung des „Novecento“, wie auch der Architekt der Verkündigungsbasilika in Nazareth, Giovanni Muzio hat in Mailand das Kunsthaus gebaut, in der die Triennale di Milano stattfindet.

Stefano Boeri, Massimiliano Fuksas und Renzo Piano sind weitere bekannte Architekten, wie auch Vertreter des Made in Italy im Ausland, die zur Stadterweiterung mit neuen Vierteln wie das der Messe – Fiera di Milano – und weiters zur Sanierung von entlassenen Industriegebieten beigetragen haben.
Arata Isozaki, Daniel Liebeskind, David Chipperfield und Rem Koolhaas sind internationale Stararchitekten, die in den letzten Jahren in Mailand wichtige urbanistische Eingriffe gemacht haben. Konstruktionen wie das Führungszentrum Porta Nuova, Citylife, der neue Sitz der Universität Bocconi, das Museum für Kultur am Gelände des Ex-Ansaldo und das Museum für zeitgenössische Kunst der Stiftung Prada sind perfekte Beispiele dafür.

Die beliebten Architekten Cesar Pelli, Stefano Boeri sowie Nicolas Grimshaw sind gerade an der Gesamtsanierung der Viertel Isola, Varesine und Garibaldi tätig, was unter der Bezeichnung „Porta Nuova Projekt“ in aller Munde ist. Ökonomisch vertretbar sind eine Serie von Bauten in Stahl und Glas, unter denen der Unicredit-Turm mit seinen 231 Metern als das höchste Gebäude Mailands herausragt.
Ieoh Ming Pei, einer der großen Meister der klassischen Moderne, hat den neuen Landessitz der Lombardei gebaut.

Zwei Architekten aus dem Studio Grafton Architects - Yvonne Farrell und Shelley McNamara, haben mit dem Projekt des neuen Sitzes der Universität Bocconi den World Building Award nel 2008 gewonnen. Das Risultat ist eine sehr schöne, mit wellenförmigem Glas gebaute Architektur, die besonderen Wert auf die Diffusion von Tageslicht legt. Die erste Direktorin weiblichen Geschlechts der Architektur-Biennale in VenedigKazuzo Sejima, hat unter anderem zur Neugestaltung des Universitätscampus beigetragen.

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