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Italien und der Glaube

Italien ist weltweit eines der bedeutendsten Zentren der Spiritualität und seit Jahrhunderten Ziel der Menschen, die den Glauben zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben und die Wurzeln einer Welt kennen lernen wollen, die Kunst, Architektur und Güter von unschätzbarem Wert zu schaffen wusste.  

Italien besitzt als eines der wichtigsten Wallfahrtsländer des Christentums eine große Vielfalt an  Glaubens- und Kultstätten.Assisi - Basilika San FrancescoAls heilige Stadt des Christentums, ist Assisi Ziel vieler Pilger, die hier die Orte besuchen können, an denen der Heilige San Francesco geboren wurde, lebte und starb.

Als Geburtsort des Franziskanerordens, wird Assisi  seit dem Mittelalter und auf der ganzen Welt, mit dem Kult und der Verbreitung der Franziskaner Bewegung in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund ist die Stadt seit jeher auf Botschafter des weltweiten Friedens und der Toleranz, vor Allem unter den verschiedenen Religionen.
Der Heilige Franziskus starb im Alter von ca. 44 Jahren und wurde nur zwei Jahre später, am 16. Juli 1228, in Assisi, heilig gesprochen. Der damalige Papst, Gregor IX, legte am selben Tag auch den ersten Stein der zukünftigen Basilika, die Haus des Franziskanerordens werden sollte.
Dieses Sanktuarium ist das älteste gotische und noch existierende in Italien, während die Wände der Basilika mit Fresken der Meister CimabueGiottoSimone Martini und Pietro Lorenzetti geschmückt sind.

Die Basilika des Hl. Antonius von Padua
Die Stadt Padua ist untrennbar mit der Figur des heiligen Antonius verbunden, ein Franziskanermönch aus dem 13. Jh., der in der ganzen Welt verehrt wird und selbst Schutzpatron der Stadt ist. Ausgesprochener Verteidiger der katholischen Lehre, kämpfte er mit viel Elan und großem Erfolg die Katharer, vor allem in Frankreich.
Nach seinem Umzug nach Padua, starb er im Alter von 36 Jahren, und wurde dank der ihm zugeschriebenen Wunder,  schon ein Jahr später von Papst Gregor IX kanonisiert. Seine Reliquie wird in der Kirche Santa Maria Mater Domini aufbewahrt, neben dem Kloster, dass er im Jahr 1229 gegründet hat. Diese ist auch der Kern, aus dem sich dann der Bau der Basilika des Hl. Antonius entwickelte und die nun, als Kapelle der Madonna Mora(Schwarzen Madonna) Teil des Ganzen ist. Der Bau der Basilika begann im Jahr 1200, doch weitere Restaurierungs- und Veränderungsarbeiten fanden noch im Laufe des  20. Jh. statt. 

Das Sanktuarium des San Pio
Die Stadt San Giovanni Rotondo in Apulien wurde im 11. Jh. von den Pilgern gegründet, die auf dem Weg zur Grotte des Erzengels Michael waren und ist heute weltweit als die Stadt bekannt, in der Pater Pio von Pietralcina gelebt und gelehrt hat. Pater Pio wurde als Pater der Wunder verehrt und im Jahr 2002 heilig gesprochen. Neben der antiken Klosterkirche Santa Maria delle Grazie ließ er ein Sanktuarium errichten, an dessen Seite heute, ein weiteres großes Sanktuarium steht, das vom Architekten Renzo Piano entworfen und am 1. Juli 2004 eingeweiht wurde.

Das Kapuzinerkloster wurde 1540 errichtet und war der Ort, an dem der heilige vom 4. September 1916 bis zu seinem Tod, am 23. September 1968, gelebt hat. Hier bekam Pater Pio  im Jahr 1918 auch seine Wundmale und hier erfolgten außerdem alle übernatürlichen Ereignisse, die zu seiner Selig- und darauf zu seiner Heiligsprechung geführt haben. Ein Besuch in dieses Kloster und ein Blick in die Räume, in denen Pater Pio sein Leben verbrachte, ist ein Eintauchen in eine spirituelle und mystische Atmosphäre: Ein Pflichtbesuch für alle Gläubige und Interessierte.

Die Wunder der Eucharistie

Viele sind die Gläubige, die nach Italien kommen um die Wunder des Christlichen Glaubens kennezulernen. Italien ist die Wiege des Katholizismus und hat eine lange Tradition an außerordentlichen Ereignissen, die oft unerklärlich für die Wissenschaft sind, jedoch von den kirchlichen Behörden anerkannt werden. Diese Ereignisse sind häufig mit den Sakramenten und der Hagiographie der katholischen Religion verbunden. 

Das Belpaese zählt zahlreiche, von der Römisch-Katholischen Kirche anerkannte, Wunder, die Gegenstand der Verehrung sowie Ziel zahlreicher Pilger sind. Viele von ihnen sind mit dem Sakrament der Eucharistie verbunden. Im Christentum ist die Eucharistie, das was von Jesus während des letzten Abendmahls eingeführt wurde, am Vorabend seines Leidens und Sterbens.

Nützliche Infos

Die Römische Oper des Pilgertums

www.operaromanapellegrinaggi.org


Die Kirchen

Die Basilika des Hl Franziskus von Assisi
www.sanfrancescoassisi.org

Die Basilika von Hl. Antonio aus Padua
www.basilicadelsanto.it


Das Heiligtum von Padre Pio
www.conventosantuariopadrepio.it