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Tarquinia, Etruskische Hauptstadt


Tarquinia, in der Provinz Viterbo, ist eine kleine Stadt mit einer glorreichen Vergangenheit, gekennzeichnet von der etruskischen Kultur, deren künstlerisches Erbe im Nationalmuseum des Palazzo Vitelleschi aufbewahrt ist. In der beeindruckenden Nekropole Monterozzi, seit 2003 Weltkulturerbe der UNESCO zusammen mit der Nekropole Banditaccia von Cerveteri, kann man die antiken Hügelgräber besichtigen. Interessant ist, dass die Wandmalereien dieser Gräber, Tarquinia zur weltweit größten, unterirdischen Pinakothek machen. Das heutige Stadtzentrum, errichtet auf einem Hügel nach dem Verfall der antiken Stadtkultur, hat seine Blütezeit im Laufe des 12. und 13. Jh. erlebt. Das historische Zentrum ist von hohen Türmen gekennzeichnet, die vom antiken Reichtum Tarquinias zeugen und diese zu einer der turmreichsten und historisch wichtigsten Städten Italiens machen.