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Verona

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Die Provinz von Verona liegt im Südwesten der Region Venetien; zu ihr gehört ein Teil des östlichen Gardasee-Ufers, das bekannt ist für seine herrliche Landschaft mit Wasser, Olivenhainen, hohen Bergen und malerischen Orten, darunter zahlreiche Fischer- und Badeorte.
In der ganzen Gegend gibt es hübsche Häuschen und großartige Villen, Burgen und Schlößer, Klöster, Heiligtümer und romanische Landkirchen, deren künstlerischer und geschichtlicher Wert schwer zu überschätzen ist: im Norden liegt das Gebiet der Lessina mit einem Regionalpark, und der Monte Baldo, der den Übergang von der Poebene in die Alpen bezeichnet: Hier lässt es sich gut wandern in Olivenhainen, Buchenwäldern, Obstgärten und Weinbergen. Der Monte Baldo, der das Etschtal vom Gardasee trennt heißt deshalb auch Hortus Europae, Garten Europas.
Im Herzen der Provinz Verona liegt das Valpolicella, ein historisch interessantes Weinbaugebiet mit zahlreichen Villen. Hier werden nach einem besonderen Verfahren teils hervorragende Weine produziert, man denke nur an den berühmten Amarone .
Der Süden der Provinz ist eine Welt für sich, das Leben geht hier ienen langsameren Gang, die Leute sind ruhig und besonders warmherzig.

Hier findet jeder Besucher, was er sucht: Geschichte, Kunst, Religion, Gaumenfreuden, Entspannung und Sportmöglichkeiten aller Art.
Ausgangpunkt für die Erkundung der Provinz ist Verona, mit seiner Arena, dem Wahrzeichen der Stadt; sie ist das drittgrößte römische Amphitheater in Italien, und dient im Sommer zur Aufführung von Konzerten, Theaterstücken und Opern. Verona ist weltbekannt als Stadt der Verliebten, denn hier steht das Haus Julias mit seinem berühmten Balkon, der unter anderem auch durch Shakespeares Theaterstück Romeo und Julia bekannt ist.
Verona ist seit dem Jahr 2000 Unesco-Kulturerbe, ein gelungenes Beispiel für die urbanistische, architektonische und künstlerische Integration verschiedener Epochen im Laufe von zwei Jahrtausenden. Die Piazza delle Erbe ist ein gutes Beispiel dafür: Hier leben römische, mittelalterliche und Renaissance-Architektur harmonisch zusammen mit den veroneser Bürgerhäusern aus dem 19. Jh.. Ganz in der Nähe findet man die Piazza dei Signori, den sogenannten Salon von Verona, ein weiteres Beispiel gelungener stilistischer Integration und geschmückt von einem Dante Alighieri Denkmal . Nahe der Etsch stehen weitere Zeugnisse aus der Zeit der Römer und der Skaliger, zwei Epochen, die die Stadt besonders stark geprägt haben; es handelt sich um die Fetsung Castelvecchio, in der heute das Museum für Moderne Kunst ist, die Skaligerbrücke, ein schönes Beispiel mittelalterlicher Baukunst, und die Skaligergräber, großartige Sarkophage, in denen die Gebeine der einstigen Herren von Verona ruhen.
Auf der anderen Seite der Etsch erhebt sich das römische Theater, in dem wichtige Theaterveranstaltungen, wie das Shakespearefestival und Musikveranstaltungen wie das Verona Jazz Festival stattfinden . ###Vom Theater gelang man in das archäologische Museum , das Skulpturen und Gegenstände aus der Römerzeit zeigt. Nicht weit von hier liegt der Giusti-Garten, ein im Stil der Renaissance angelegter Park, der wegen seiner Schönheit zum italienischen Nationaldenkmal erklärt wurde . ###Eines der architektonisch und künstlerisch wertvollsten Gebäude der Stadt ist der kürzlich restaurierte Dom, mit seinen Fresken und seinem Marmorschmuck; die Basilika von San Zeno Maggiore ist eine romanische Kirche, die besonders für ihre herrlichen Bronzetüren bekannt ist; die Basilica von San Fermo Maggiore besteht aus zwei Stockwerken aus romanischer Zeit, die später verändert wurden .
Aber auch die Gegend um Verona hat einiges an Schönheiten zu bieten. Ein Beispiel ist am Ostufer des Gardasees die Villa Albertini eine der prunkvollsten Wohnstätten aus dem 16. Jh.; sie liegt in einem weitläufigen Park mit Alleen, Wasserfällen, Brunnen und Grotten.
Die Ebene von Verona ist reich an Zeugnissen aus der Skaligerzeit, wie die Burgen von Bevilacqua und von Villafranca. Im Valpolicella stehen einige Palladiovillen, Symbole der Herrschaft der Republik Venedig, von denen heute viele bedeutende Weinkellereien sind .
An Meisterwerken, die diese von der Natur so reich bedachten Landstriche zieren sei noch erinnert an die Veja-Brücke in der Lessinia-Gegend: Dabei handelt es sich um einen großen natürlichen Steinbogen, den größten Europas, der durch die Verwitterung einer prähistorischen Höhle entstanden ist; seine Spannweite beträgt 50 , seine Höhe 29 Meter. Weiter geht die Reise in die Vorgeschichte nach Bolca; dort gibt es eine einzigartiges Fossiliengebiet, wo schon Tausende von gut erhaltenen Versteinerungen gefunden wurden, die heute in italienischen und ausländischen Museen ausgestellt sind. Eine weitere Etappe, die man auf keinen Fall versäumen sollte ist die Rovere Millè-Grotte; sie ist an die 200 Meter tief und voller Tropfsteine und weißem Kalzit .
Begeben wir uns an den Nordteil des Gardasees; hier liegt der schöne Monte Baldo, dessen Gipfel man mit einer Seilbahn von Malcesine aus erreichen kann. Diese Seilbahn hat drehbare Kabinen, und so hat man einen vollständigen Rundblick, während man sommers in das Reich der Orchideen, Feuerlilien, des Edelweiß, der Windröschen und Pfingstrosen empor gleitet, winters in das des Schnees, mit allen möglichen Wintersportgelegenheiten.

Windsurfen, Kitesurfen, Segeln, Sportangeln, Tauchen, Rudern, Wasserskilaufen: All diese Aktivitäten bietet der größte italienische See. Aber auch am Ufer des Gardasees muss sich niemand langweilen. Dort kann man zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd die olivenbewachsenen Abhänge, und im Süden die Ebenen und Täler erkunden. Man kann in den lessinischen Steilwänden und denen des Monte Baldo klettern, oder auch im Fels direkt über dem Wasser; außerdem kann man Drachenfliegen. Im Winter, wenn alles von einer weißen Schneedecke bedeckt ist kann man Skilaufen, Langlaufen oder mit Schneeschuhen wandern und Snowboard fahren .
Wenn man es ruhiger angehen möchte, kann man die reiche Vogelwelt beobachten und schöne Fotos von Landschaft, Flora und Fauna machen .
In den letzten Jahren sind auch immer mehr Golfplätze entstanden, die von Golfern wegen des milden Klimas, der sauberen Luft und der wunderbaren natürlichen Kulisse besonders geschätzt werden .
Für große und kleine Kinder gibt es in der Gegend von Verona einige Vergnügungsparks, wo man sorglose Stunden verbringen kann: Gardaland, mit seinem vielen Attraktionen, Parco Cavour mit dem Movieland-Park, dem ersten in Italien, der sich dem Film und seinen Spezialeffekten widmet, der Wasserpark Cavena World, und schließlich der Parco Giardino Sigurtà, ein 6000.000 mq. großes Paradies auf Erden, sicher einer der schönsten Gärten der Welt.
"Gott schuf nur das Wasser, der Mensch aber den Wein”, so schrieb Victor Hugo und wir können hinzufügen, dass Verona Vinitaly schuf, die wichtigste italienische Weinschau, die man unbedingt besuchen sollte, wenn man ein Freund des göttlichen Nektars ist. Wo sonst sollte so eine Veranstaltung stattfinden, wenn nicht in der Stadt des Soave, des Valpollicella und des Amarone? Verona ist aber auch Heimat einer ausgezeichneten Gastronomie, die zusammen mit einem Glas der oben genannten Weine noch besser mundet.

Typische Gerichte der veroneser Küche sind gekochtes Rindfleisch mit einer besonderen gepfefferten Sauce aus Brot, Knochenmark und Parmesankäse (pearà), Polenta pastissada, Gnocchi, Nudeln mit Bohnen, Ente und Perlhuhn mit Salsa peverada .
Wegen der Nähe des Sees gibt es natürlich auch einige Fischgerichte .
Unter den Desserts fällt das berühmte Pandoro auf, das zusammen mit dem mailändischen Panettone in Italien eine Institution während der Weihnachtszeit ist .
Unter den besten veroneser Erzeugnisse sind außerdem Olivenöl, Spargel, Kastanien, Trüffel, Käse, Tortellini von Valeggio am Mincio und viele andere.