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Terni

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Ein unberührtes Gebiet, wo Natur und Mensch harmonisch mit einander leben
Die Provinz Terni ist reich an Wäldern und Bergen, Hügeln und Olivenhainen, Naturoasen am Tiber, faszinierenden Burgen, Wachtürmen und alten Dörfern.

Kein Wunder, dass S. Francesco hier in Umbrien seinen Sonnengesang schrieb. Die Provinz Terni entstand 1927 durch die Ausgliederung von Perugia und zeigt auf kleinem Gebiet alle Schätze Umbriens.

Die Provinz liegt im Südwesten der Region Umbrien; auf ihrem Gebiet befindet sich der untere Teil des Nera-Tals; der Fluss Nera fließt dann mit dem Velino zusammen und weiter unten mit dem Tiber. Es gibt hier hohe waldige Berge, wie den Monte Peglia, den Monte Croce di Serra zwischen Todi und Orvieto und die steilen Abhänge des Neratals und die Wasserfälle Cascate delle Marmore.

Das Gebiet hat eine lange Geschichte. Im 2. Jh v. Chr. war es von den Umbrern bewohnt und wurde dann von den Römern erobert, die die ersten Straßen bauten, wie die via Flaminia.
Während des Mittelalters war sie Gegenstand verschiedener Eroberungen, von den Langobarden bis zu den deutschen Landsknechten, die ein multikulturelles Erbe hinterließen. Zeugnisse dieser Geschichte finden wir in den traditionellen Ortschaften wie Narni mit dem eindrucksvollen Dom San Giovenale.

In der Provinz wurden zwei wichtige Naturschutzparks eingerichtet, um das Ökosystem der Gewässer und Flüsse zu erhalten, der Tiber-Flusspark und der Nera-Flusspark.

An den im Winter schneebedeckten Hängen der Berge liegen zahlreiche Burgen und Ortschaften. Wo sich am Ende das Neratal weitet liegen die Ortschaften Ferentillo, mit Klettergebieten direkt am Wasser und Arrone, von wo aus man Kanufahrten unternehmen kann. Schön sind auch die Ortschaften Casteldilago, Montefranco und die Abtei San Pietro in Valle.

Terni ist berühmt als „Stadt der Verliebten“, weil hier die sterblichen Reste des örtlichen Schutzheiligen S. Valentin in der gleichnamigen Basilika aufbewahrt sind. Sehenswert ist auch die spätgotische Kirche S. Francesco. Nicht zu vergessen die verschiedenen Ausgrabungen, darunter. das Amphitheater Fausto aus dem Jahr 32 v. Chr. im Stadtpark „La Passeggiata“ (Promenade) und die Reste der alten Ringmauer.
Wichtig sind die städtischen Gebäude, wie Palazzo Spada, heute Sitz der Gemeinde, Palazzo Fabrizi und Palazzo Carrara.
Zum mittelalterlichen Erbe Ternis gehören die Porta Sant’Angelo, Porta Spoletina, die Krypta des Doms, der romanische Turm der Barbarasa und der Turm der Castelli.

Außer der Provinzhauptstadt gibt es noch einiges Andere zu sehen: Der Dom von Orvieto, das archäologische Gebiet von Carsulae und die antike Stadt Amelia (3. Jh. n. Chr), das alte Städtchen Narni, das im Jahr 299 v. Chr. zur lateinischen Kolonie und später zur Gemeinde Narnia erklärt wurde, einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte des römischen Umbriens. Am linken Ufer des Tibers liegt das Dorf Orticoli, wo Reste der römischen Ringmauer erhalten sind.

Der See von Piediluco liegt auch nicht weit von hier
Oberhalb der Siedlung liegt die mittelalterliche Festung, die die ganze Landschaft dominiert. Nicht zu versäumen die genannten Cascate delle Marmore, die sich im Laufe der Jahrhunderten dank der Travertinablagerungen gebildet haben
Unter den Museen der Provinz sind folgende besonders erwähnenswert: das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst „Aurelio De Laurentis“, das Antiquarium in Baschi, das Archäologische Museum „C. Faina“ und das Nationale Archäologische Museum in Orvieto. 

Die gesamte Proviny Terni ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Sport- und Naturfans, sondern auch idealer Ort für alle Photografie- und Archäologiefans.
Städte wie Terni, Orvieto und Monteleone bieten außer großartigen Aussichten auch Monumente und Museen, in denen wertvolle Werke aufbewahrt sind.

Wer einen engen Kontakt mit der Natur sucht, kann hier von den weiten Flächen, die weiden und die Naturpfade profitieren und Ausflüge auf dem Mountainbike oder zu Pferd genießen.
Dieses Gebiet Umbriens ist ein Paradies für Wanderer, die auf ihrem Weg die Blumenvielfalt, mit giftigen Pflanzen, Bergblumen, Orchideen aber auch Tierarten erkunden möchten.

Zum Birdwatching eignet sich die WWF Naturschutzoase besonders gut, wo man auf über 900 Hektar mehr als 160 verschiedene Stand- und Zugvogelarten beobachten kann.

In den Bergen kann man gut wandern und klettern. Die lokalen Sportvereine organisieren außerdem Exkursionen, Kanu- und Kajakkurse.

Auch die Tradition und die Folklore kommen hier aber nicht zu kurz dank der zahlreichen, traditionellen Festen; das wichtigste ist das des Heiligen Valentin, das im Februar im ganzen Gebiet von Terni mit Veranstaltungen, Ausstellungen und kulinarischen Genüssen gefeiert wird. 

In der Provinz Terni kann man an die 70 typische landwirtschaftliche Produkte probieren.
Unter den Käsespezialitäten sind besonders erwähnenswert Caciotta (gereifter Hartkäse), Pecorino stagionato (in Grotten gereifter Schafskäse), Ravaggiolo und Ricotta salata (salziger und gealterter Ricotta-Hartkäse). 
Unter den Wurstwaren: Ciauscolo, Mezzafegato und der einheimische Schinken.

Typisch sind auch die Strangozzi oder Strozzapreti, längliche, rechteckige oder quadratförmige Nudeln ohne Ei. 
Die typischen Süßspeisen stammen aus der regionalen Tradition: Castagnole, frittierte Teigbällchen mit Alchermes Likör oder mit Zucker oder Honig bestreut; Mostaccioli, harte kringelförmige Mostkekse; Panpepato (Pfefferkuchen), Pinolate (Mandelmakronen mit Pinienkernen) und Tozzetti, trockne Mandelplätzchen.
 
Aus den verschiedenen Weingütern der Umgebung kommen verschiedene Rot- und Weißweine: Sangiovese, Merlot, Montepulciano, Canaiolo, Ciliegiolo und Barbera. Unter den weißen Weinen sind Malvasia, Grechetto und Drupeggio zu nennen. Der weiße Wein von Orvieto, der Orvietano, ist besonders typisch für die Gegend. 

Charakteristisch für diese Provinz sind schließlich auch das Olivenöl und die in den lokalen Wäldern vorkommende schwarzer Trüffel.