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Piemont

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Diese nordwestliche Region Italiens grenzt an Frankreich und die Schweiz. 
Wie der Name selbst sagt, ist es ein Land am Fuße der Berge: an drei Seiten wird es von der Alpenkette begrenzt, die gerade hier die höchsten Gipfel und Gletscher Italiens aufweist.

Der Monviso, der piemontesische Teil des Monte Rosa und die anderen großartigen Gipfel bilden eine einzigartig schöne Kulisse; zahlreich sind daher auch die Skigebiete, wie die Via Lattea und Sestriere, die mit ihren modernen Einrichtungen viele Wintersportliebhaber begeistern. 

Vor der traumhaften Kulisse der Alpen öffnen sich hier einige wunderschöne Täler, unter ihnen das Susatal, das Valsesia und das Eschental.
Ganz anders, aber nicht weniger interessant sind das Gebiet der Langhe und die Gegend um Monferrato: eine schier endlose Kette von Weinbergen, Dörfern und Schlössern. 

Wasserflächen und Reisfelder, lange Pappelalleen und alte Bauernhöfe kennzeichnen hingegen die Ebene, die sich von Novara bis Vercelli ausdehnt. Ein wichtiges Fremdenverkehrsziel ist der Lago Maggiore mit Stresa und den Borromäischen Inseln, bezaubernde Eilande, die alte Villen mit ihren englischen Gärten beherbergen. 

Aber die Natur ist nur eine der vielen Attraktionen des Piemonts. Die Region hat viele andere Gesichter: Von Turin, der Autohauptstadt Italiens, mit ihrer Geschichte und ihrem großen Kulturerbe, bis hin zu anderen Städten und Ortschaften wie Cherasco, Alba und Ivrea

Charakteristisch sind die eindrucksvollen mittelalterlichen Schlösser, Allen voran das mächtige Schloss Ivrea und die prächtigen Bauten der bekannten Savoya-Residenzen sowie die Sacri Monti.
Acqui Terme und Vinadio sind zwei bekannte Kurorte zum Erholen und Ausspannen. Überraschungen und Entdeckungen jeder Art erwarten den Besucher, und natürlich auch ein großes gastronomisches Angebot für jeden Gaumen. 

Die Provinzen sind: Turin (Regionalhauptstadt), AlessandriaAstiBiellaCuneoNovaraVerbano Cusio Ossola und Vercelli

Die erste Etappe der Reise in diese Region ist Turin, mit dem ägyptischen Museum, einem der größten der Welt, dem Grabtuch Christi, einer der wertvollsten christlichen Reliquien, und der bekannten, das Stadtbild beherrschenden Mole Antonelliana, die das internationale Film- und Automobilmuseum beherbergt. 

Wunderschön ist auch der Königspalast Venaria Reale, ein architektonisch imponierendes Bauwerk, das von der UNESCO neben anderen Residenzen des Hauses Savoyen zum Weltkulturerbe erklärt worden ist.
Vom Königspalast und dem Palazzo Carignano in Turin, über das Jagdschloss in Stupinigi und das Königsschloss in Racconigi bis zum Palazzo Madama in Turin. Der Weg zur Besichtigung der Königlichen Paläste des Hauses Savoyen führt von Turin ins Hinterland. 

Meisterwerke der Sakralarchitektur sind die Monti Sacri, reich verzierte und in der ganzen Region verbreitete Andachtsorte: in Varallo Sesia, in Serralunga di Crea, in Ponzano Monferrato, in Orta San Giulio, in Giffa und in Domodossola

Einige kleine Städtchen wie Cherasco, die „Stadt der gestirnten Mauer“, das an Bauwerken reiche SaviglianoAlba und Ivrea sollte man sich nicht entgehen lassen. 
Unter den bekanntesten Abteien stechen die von Staffarda, ein beeindruckendes gotisches Bauwerk, und die von Novalesa bei Susa hervor. Von Bedeutung ist auch die Sacra di San Michele, ein alter Wallfahrtsort von religiöser Bedeutung und landschaftlichem Reiz. 

Das piemontesische Ufer des Lago Maggiore ist reich an renommierten Fremdenverkehrsorten wie Arona mit der lebensgroßen Statue des Hl. Karl aus dem 16. Jh., Stresa und den Borromäischen Inseln mit Fremdenverkehrseinrichtungen, Villen und Gärten. 
Das Skigebiet von Sestriere und der Via Lattea ist eines der wichtigsten Wintersportgebiete in Europa. Es gibt auch viele Naturschutzgebiete und Parks, darunter den Nationalpark Gran Paradiso, wo man Gletscher, Bergseen und eine geschützte Tier- und Pflanzenwelt bewundern kann. 

Die an Naturwundern und landschaftlichen Reizen reiche Region Piemont bietet viele Ferienmöglichkeiten. Sport, Entspannung und Unterhaltung können mit Besuchen historischer Bauten und Kunstwerke verbunden werden.

Im einzigartigen Landschaftsbild der Alpen bieten viele internationale Urlaubsorte wie Sestriere, das Susatal u.s.w. eine reiche Auswahl an Pisten für viele Sportarten; von den steilen Abfahrten bis hin zum Langlauf, vom Schlittschuhlaufen zum Snowboarden, während Kletterer die Felswände erklimmen und Abenteuerlustige eine Raftingtour in den Wildbächen unternehmen können. 

Im Sommer laden Hügel und Täler zu Wandertouren verschiedener Schwierigkeitsgrade ein. Ein Teil der Alpenstraße, die Via Alpina, mit Pfaden und Berghütten führt vom Monviso bis zu den Bergen von Verbania.
Zahlreich sind auch die Sportmöglichkeiten im Freien: es gibt herrliche Radwanderwege am Po und in der Gegend von Vercelli; für Mountainbikes bieten sich die Ufer des Sesia an, Golfspieler kommen in verschieden Clubs der ganzen Region auf ihre Kosten, ferner besteht die Möglichkeit zum SegelnWindsurfen und Kanufahren auf dem Lago Maggiore

Die Natur bietet aber auch kulturelle Erkundungspfade, um das andere Gesicht der Region kennenzulernen: im Val Germanasca z.B. werden Wanderführungen in die Talkminen organisiert, die ein wichtiger Teil der Geschichte dieser Region waren. Die Monti Sacri hingegen bieten Pilgerstrecken in schönen Naturschutzgebieten. 
Das Piemont hat einen ausgezeichneten Boden für den Weinanbau; von Monferrato bis in die Langhe, von Asti bis zu den Hügeln von Tortona: Die zahlreichen Weinstraßen führen durch eine zauberhafte Landschaft und geradewegs zu den vielen Winzereien und Weinkellern zur Verkostung von Wein und Spezialitäten wie den bekannten weißen Trüffeln aus Alba. 

Für einen Urlaub im Zeichen der Gesundheit und des Wohlbefindens kann man unter vielen renommierten Kurorten der Region auswählen; ein Beispiel ist das von den Resten einer alten römischen Wasserleitung umgebene Acqui Terme. 
Zum Schluss sind auch die kulturellen, oft internationalen Veranstaltungen nicht zu vergessen, wie die Internaionale Buchmesse und das Schokoladenfest „Cioccolatò“, die jährlich in Turin stattfinden, oder die vielen Märkte und Volksfeste wie der bekannte Karneval von Ivrea und der Palio von Asti

Die Spezialitäten der Regionalküche sind das Fondue und die Bagna cauda: eine Soße, die den Geschmack des Albatrüffels und den des rohen Gemüses besonders hervorhebt. Ausgezeichnet ist auch das Gran fritto misto (Frittierter Mix)Brasato al barolo (Rotweinbraten), Lepre in civet (Wildhase) und eine reiche Auswahl an Käsesorten: Toma, Robiola, Bruss aus den Langhe, Gorgonzola aus Novara und Sernium aus Biella

Typische Süßspeisen gibt es in jeder Stadt: die die Schokopralinen aus Turin (wie die berühmten Gianduiotti mit Haselnüssen aus den Langhe und Monferrato), die Kekse aus Novara , die Bicciolani aus Vercelli, die Crumiri (Spritzgebäck) aus Casale, die Rumpralinen und glasierten Kastanien aus Cuneo, der Torrone (weißer Nougat) aus Alba, die Baci di Dama aus Alessandria und Asti und die Amaretti (Bittermandelplätzchen) aus Novi. 

Zum Schluss sind noch zwei international bekannte Produkte aus Turin zu erwähnen: die Grissini und der Vermouth
Im Piemont werden auch einige der vorzüglichsten Weine Italiens angebaut: Barolo, Barbaresco, GattinaraGhemmeNebbiolo, FreisaGrignolinoBarberaDolcetto