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Campobasso - Chiesa San Giorgio
Campobasso ist eine Provinz von Molise, die sich über eine 2.909 Quadratkilometer große Fläche erstreckt und 84 Gemeinde einschließt, u.a. die Landeshauptstadt Campobasso.
Im Nordosten auf die Adria blickend, grenzt sie im Norden an Abruzzen (Provinz Chieti), im Südosten an Apulien (Provinz Foggia), im Süden an Kampanien (Provinzen Benevento und Caserta) und im Westen an die Provinz Isernia.
Von den Bergketten des Apennins an den Seen und Flüssen des Landesinnern entlang bis zur Adriaküste kann man eine abwechslungsreiche Landschaft entdecken, in der sich Städte und Dörfer auf Felsen klammern oder auf Hügeln liegen.
Die Landschaft ist von den Täler der Flüsse Trigno, Biferno und Fortone durchzogen. Die von Berghängen und Hügeln gesäumten Täler verlaufen größtenteils regelmäßig und geradlinig und werden zur Küste hin breiter.
In der Provinz befinden sich außerdem die einzigen beiden Stauseen der Region und wichtige Feuchtgebiete für Brut- und Zugvögel: der Guardialfiera-See (wegen des gleichnamigen Staudamms auch Liscionesee) und der Occhitosee.
Campobasso liegt 700 m hoch auf den Hängen des südlichen Apennins: aus dieser Lage kann man beeindruckende Landschaften genießen.
Unter den zahlreichen Monumenten der Stadt sind einige besonders erwähnenswert: die um das Jahr 1450 auf den Resten eines normannischen Baus errichtete Burg Manforte auf einem Hügel, der die ganze Stadt beherrscht; die Kathedrale aus dem Jahr 1504, die 1805 bei einem Erdbeben zerstört und im klassizistischen Stil wiederaufgebaut wurde; die romanische Kirche S. Bartolomeo; die aus dem Jahr 1572 stammende Kirche S. Antonio Abate mit der Fassade aus der Spätrenaissance und dem barocken Innenraum mit Fresken und Gemälden aus dem 17. Jh.; die Kirche S. Leonardo aus dem 13. Jahrhundert; die gotische Kirche S. Giorgio aus dem 12. Jahrhundert.
In der Stadt kann man auch das außergewöhnliche Krippenmuseum besichtigen, in dem eine Sammlung alter, teils aus dem 18. Jh. stammender Krippen aufbewahrt wird.
Außer Campobasso sind mehrere Orte der Region eine Besichtigung wert. Das Gebiet ist reich an archäologischen Funden: nennenswert sind u.a. das prähistorische Dorf von Campomarino; mehrere Nekropolen wie die Nekropole von Termoli mit den Resten von 141 Gräbern; die Gräber von Guglionesi; das Samnitische Gräberfeld von Gildonea und die langobardischen Nekropolen von Campochiaro aus dem Frühmittelalter.
Erwähnenswert sind außerdem das Gräberfeld und die Gräber aus hellenistischer Zeit, die sich in Larino befinden, einem hübschen, seit dem 5. vorchristlichen Jahrhundert durchgehend besiedelten Ort, der viele Monumente verschiedener Epochen bewahrt, u.a. die hellenistische Domus, das römische Amphitheater mit den daneben liegenden Thermen, die gotische Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert, den angrenzenden Turm, den Palazzo Comunale und die Kirche S. Francesco. Im Tal des Tammaro befinden sich viele befestigte Städte wie die samnitischen Siedlungen Monte Vairano und Cercemaggiore, sowie die Festungen Gildone, Vinchiaturo-Mirabello, Duronia und Terraveccia di Sepino.
In Sepino, einer weiteren wichtigen touristischen Ortschaft Molises, befinden sich außerdem die Ruinen der alten römischen Stadt Saepium: das Forum, die Basilika, das Bojano-Tor, die Thermen, das Theater, der Cardo und der Decumanus, die Ringmauer und die großartigen Eingangstore.
Weitere interessante archäologische Gebiete sind Fagifulae-Santa Maria in Faifoli in der Nähe von Montavano, Bojano (Bovianum), Trivento (Terventum), Piano Quadrato und Tufara, wo ein interessanter Münzspeicher entdeckt wurde.
Erwähnenswert sind außerdem die Ville rustiche (Bauernhäuser) in Morrone del Sannio, Canneto sul Trigno, San Martino in Pensilis und San Giacomo degli Schiavoni.
Die Provinz Campobasso ist reich an mittelalterlichen Kirchen, die meisten stammen aus dem 12. bis 14. Jh.: dazu gehören u.a. die Kathedrale von Triveneto mit der wunderbaren Krypta, die Kirche S. Maria della Strada in Matrice, die Kirche S. Giorgio in Petrella Tifernina, die Abtei S. Maria von Casalpiano in Morrone del Sannio, die Kirche S. Maria a Mare in Campomarino, die Kathedrale von Termoli, die Kirche S. Alfonso dei Liguori in Collorto, die Kapelle Madonna delle Grazie in Riccia, die Kirche S. Nicola di Bari und die Kirche S. Maria Maggiore in Guglionesi, das Kloster S. Maria della Libera in Cercemaggiore und die Kirche Madonna del Canneto in Roccavivara.
Zum Schluss sind noch die verschiedenen Burgen der Umgebung erwähnenswert: Gambatesa, Evoli in Castropignano, Tufara, Torella del Sannio, Civitacampomarano, Torre angioina in Colletorto, Riccia und Termoli.
Die Berge von Molise bieten dank der unberührten Natur zu jeder Jahreszeit ein wunderbares Panorama.
Die üppigen Wälder der Matese-Berge bilden ein sehr wichtiges natürliches Habitat für Wildtiere wie Wölfe und Greifvögel. Das Gebiet ist das ideale Ziel für Liebhaber von Alpinismus und Wanderungen, aber auch für passionierte Speläologen, weil es reich an Karsthöhlen ist, in denen man zauberhafte Stalaktiten, Stalagmiten, Aushöhlungen, Siphone und Verkrustungen bewundern kann.
Zu den wichtigsten Ortschaften zählt Capitello Matese, ein Ortsteil der Gemeinde S. Massimo und dank der wunderbaren Skipisten und Skilifte absolute Attraktion für Skiliebhaber.
In der Provinz Campobasso befinden sich zwei Naturparks, ideal für Wanderungen, um die lokale Flora und Fauna zu erforschen: die LIPU-Oase in Casacalenda und die WWF-Oase von Guardiareggia-Campochiaro.
Charakteristisch für das Gebiet sind die Tratturi: grasbewachsene Weidewege, auf denen die Schäfer ihre Herden von den Sommerweiden in die Täler Apuliens trieben.
Meeresfreunden bietet die Provinz 38 Km Küste an der Adria mit gut ausgestatteten Fremdenverkehrsorten, die wie Perlen in der wunderbaren Landschaft eingefasst sind: Petaccaito, Termoli, Montenero di Bisaccia und Campomarino.
In diesen Ortschaften kommen Touristen dank der hervorragenden Infrastruktur wie Hotels, Campingplätze, Restaurants und gut ausgestatteten Strandbäder garantiert auf ihre Kosten. Außerdem werden viele Fährverbindungen zu den Tremiti-Inseln angeboten, die sich sehr gut für Unterwasseraktivitäten eignen.
Die typischen Gerichte aus Campobasso basieren auf unverfälschten Zutaten wie Zucchini, Caciocavallo und Wurstwaren.
Unter den ersten Gängen gibt es Suppen aus Hülsenfrüchten wie Linsen, Dinkel, dicken Bohnen und Brechbohnen, die in diesem Gebiet angebaut werden.
Das typischste Gericht heißt Caponata: ein mit Wasser und Essig getränkter Hartweizenfladen (tarallo), der mit Tomaten, Sellerie, Paprika, Sardellen, schwarzen Oliven und hartgekochten Eiern angemacht wird.
Eine Spezialität ist Stockfisch mit Walnüssen. Bekannte Pastagerichte sind Crioli mit Walnüssen und Tacozze e Fagioli, hausgemachte Nudeln mit Bohnen und Speck.
Typisch sind auch die köstlichen Wurstwaren: Capocollo, Ciccioli, Lardo, Schinken, Schweinewurst, Presssack, Torcinelli und Ventresca.
Das abwechslungsreiche Gebiet bietet ideale Bedingungen für verschiedene Pilzarten, wie Steinpilze, Champignons und Pfifferlinge, und natürlich für Trüffel.
Die Käsearten: Caciocavallo, Burrino, Mozzarella und Pecorino.
Die berühmtesten Weine sind Biferno (weiß, rot und rosè) und Moscato.
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The historical town of Campobasso, lying at the foot of a hill, shows the medieval layout in its narrow streets and winding stairways. Looking through the elegant portals in local stone, decorated with noble and allegorical symbols, we notice the delightful internal courtyards.