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Fermo

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Am Fluss Tenna, in der Nähe der Abtei San Rufino e Vitale in Amandola, wurde ein Damm gebaut, der im Sommer einen künstlichen Stausee bildet. 

Hier kann man aufregende Wanderungen, Mountainbike-Touren oder Ausritte unternehmen und Reiher und andere Wasservögel beobachten. 
Von den Hochsitzen aus, die sich rund um den See befinden, kann man Hirsche im Wildgehege bewundern, die im Nationalpark Sibillini-Berge ausgewildert werden sollen.

Shoppingfans werden in der Nähe von Fermo diverse Ortschaften finden, die für ihre Schuh-Outlets und Ausverkaufsbetriebe berühmt sind. Porto S. Elpidio und Casette d’Ete etwa gehören zu einem Verbund, dem sich mehrere Provinzen der Region angeschlossen haben, um Qualitätswaren zu niedrigen Preisen anzubieten.

Von der Adriaküste zu den Monti Sibillini, in deren Schluchten mancher noch die Rufe der märchenhaften Sibyllen, antiker Einsiedler und Reisende hört, erstreckt sich die Provinz Fermo mit ihren vierzig Gemeinden: die Castelli des antiken Marca Fermana. Im Zentrum finden wir sanfte Hügelkämme, die von antiken Dörfern gekrönt werden, wahre Kultur- und Traditonsschätze.
Die Haupttäler Valtenna, Valdete und Valdaso sind von einer abwechslungsreichen Landwirtschaft und einer eifrigen Industrie-Produktion gekennzeichnet.

Der Tourist, der von den Stränden, über Fermo, in Richtung Berge aufsteigt genießt einen Ausblick, der Hügel, Ebenen und Felsen harmonisch vereint.
Entlang der historischen Dörfern trifft man auf Spuren der Picener und der Römer während Burgen und Kloster vom Mittelalter erzählen.
Ein Besuch in diese Provinz endet meist in einer typischen Trattoria, in denen jedes Gericht Beweis einer antiken Tradition ist. Das Herz des Gebiets ist natürlich Fermo, eine antike römische Kolonie, die später zu Schloss und Universitätsstadt wurde und heute als Zentrum einiger sehr wichtiger Produktionsindustrien gilt.
Die Römischen Bäder, der Dom, der Renaissance-Platz, das Theater dell'Aquila erzählen von einer langen und edlen Geschichte.

Das Gebiet Fermo gilt aufgrund der zahlriechen und vielseitigen Interessenspunkten als Museumsgebiet.
Überall sind hier archäologische Reste der Picener und Römer, herrliche Abteien, abgelegene Pfarreien, mittelalterliche Türme und Adelspaläste zu sehen.

Die Traditionen des landwirtschaftlichen Lebens zeugen von einem Einfluss der römischen Villa und der Benediktiner Abteien während Schlösser und Dörfer von der Zeit der mittelalterlichen Kommune zeugen.
Die Picener machten aus Grottazzolina und Belmonte ein Zentrum für die Verarbeitung des Bernsteins, woraus die bezaubernde Bucht „Signore dei Cavalli“ entstanden ist.
Noch deutlicher sind hier die Zeugnisse aus römischer Zeit: in Fermo die Cisterne, in Falerone ein völlig erhaltenes Theater und die Reste von Villen, in Monte Rinaldo ein hellenistischer Tempel.
Häufig trifft man auch auf Spuren der Langobarden in den ländlichen Kirchen von Belmonte und Falerone. Vor der städtischen Zivilisation haben die Farfa-Mönche (8. Jh.) diese Siedlung mit Abteien und Schlössern bereichert: darunter die eindrucksvolle Santa Maria Mater Domini in Ponzano.

Entlang der Küste reihen sich goldene Sandstrände ananeinander während dichte Pinienwälder für Frische und Schatten in den heißen Sommermonaten sorgen. Der moderne Strand von Porto Sant'Elpidio, der Lido von Fermo, die Jugendstil Promenade von Porto San Giorgio, die Landzungen von Marina Palmense und Marina Altidona, die Buchten von Pedaso bieten den Touristen eine perfekte Kombination aus Natur und Dienstleistungen, vom touristischen Hafen zu den langen Fahrradwegen, von bestens ausgestatteten Urlaubsvillen zu traditionellen „Trattorie“.
Unweit der Strände der Provinz liegen bezaubernde und lebhafte Dörfer deren Zentren von verschlungenen Gassen und historischen Schätzen gekennzeichnet sind: Antike Fischerhäuser in Porto Sant'Elpidio und Porto San Giorgio sowie ein noch gut erhaltenes Fischerdorf mit der Tiepolo Burg, die im 13. Jh. zum Schutz des antiken Hafens errichtet wurde, und dem Leuchtturm von Pedaso.

Hoch auf dem Vorgebirge und weit weg von jeglichem Geräusch gelegen findet man das Dorf Torre di Palme. Ursprünglich als Festung errichtet wurde es später zu einer Siedlung in der Nähe von Kirchen und Kloster und ist heute ein bezaubernder Ort, umgeben von der üppigen Landschaft der mediterranen Macchia und mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Küste.
Hier sieht man von weitem die Kämme des Vettore, der Sibilla und der Priora sowie Täler und Steilhänge, deren Eremitagen und Heiligtümer (S. Giorgio all'Isola, S. Leonardo, Madonna dell'Ambro) sowie die an Orchideen reichen Felder auf Besichtigungen und Ausflüge einladen.

Der Nationalpark der Monti Sibillini mit den 45 km langen Wanderrouten  entlang der gesamten Provinz Fermo, schließt auch die Zentren Amandola und Montefortino ein während den Eingang des Parkgebiets die Dörfer Smerillo und Montefalcone darstellen.

In Fermo basiert die Küche auf der Harmonie zwischen den typischen Produkten des Landes und ist tief im Volkstum verwurzelt. Die Gastronomie ist einer der Kanäle, über die Sitten und Gebräuche der Bevölkerung überliefert werden.
Dank dieser Beziehung zwischen Küche und Land wird in Fermo seit Jahren das „Festival der Typischen Produkte der Marken“ veranstaltet.
Ein eigens erdachter Weg, um die typischen Produkte der Region vorzustellen, zu probieren und zu kaufen.
 Aus Fermo kommen 47 Produkte, die die Basis für die typische Küche der Region bilden, u.a. natives Olivenöl Extra, Wein, Wurstwaren, Käse, Hülsenfrüchte, Getreide, Obst, Gemüse, Fisch, Nudeln, Honig, hausgemachte Konfitüren, Spirituosen.
 
Während der Veranstaltung kann man auch Spezialitäten probieren wie Ascolaner Oliven, Käse aus Fossa, Ciauscolo (Salami), Maccheroncini aus Campofilone, Lonza di Fico (Feigensalami), Vino Cotto, Trüffel und Salami aus Fabriano.