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Fermo

Beschreibung

Fermo - Dom, Portal aus dem 13. Jh.

Fermo - Dom, Portal aus dem 13. Jh.

Das in den sanften Hügeln der Marken versunkene Fermo ist einer der wichtigsten Orte der Region.

Die typisch mittelalterliche Altstadt lädt Besucher zu einem Stadtbummel durch die malerischen Gassen ein, um die gastfreundliche und familiäre Atmosphäre zu erleben. Die Gassen führen bis zur Hügelspitze, wo man eine traumhafte Aussicht genießen kann, vom Meer bis zu den Hügeln und den Gipfeln der Sibillini-Berge.

Eine edle Stadt, reich an Kunst und Kultur, ein wichtiges Industriezentrum mit acht Kilometern Strand: all das können Besucher zu jeder Jahreszeit in Fermo genießen, zusammen mit der köstlichen traditionellen Küche dieser Gegend. 
Das Gebiet um Fermo ist ausgesprochen abwechslungsreich und trägt wesentlich zum Reiz der ganzen Region bei: dazu gehören Sandstrände, städtische Bauten, die Gebirgslandschaft der Sibillini-Berge und viele kleine Orte, die sich fest an die Hügelgipfel klammern.
Dank ihrer Landschaft, Natur, Geschichte, Kunst, Folklore und Wirtschaft konnte die Provinz Fermo ihre natürliche und menschliche Eigenart bewahren.
 Gerade diese Eigenart ermöglicht ideale Lebensbedingungen, die zusammen mit der köstlichen Küche entscheidend zum internationalen Ruf Fermos beigetragen haben. 


Was sehen

Wenn man in Fermo durch die Straßen und Gassen geht, umringt von der Magie der tausendjährigen Mauern, kommen einem unweigerlich alte Legenden in den Sinn.

Die bezaubernde Piazza del Popolo im Zentrum der Stadt bietet Besuchern mit ihren teils bedeutenden Bauwerken ein unvergleichlich schönes Schauspiel. Zu den wichtigsten Bauten zählen der Palazzo dei Priori aus dem Jahr 1296, heute Sitz der Pinakothek und des Archäologischen Museums; der Palazzo Apostolico aus dem 16. Jh. und der ebenfalls im 16. Jh. entstandene Laubengang San Rocco, in dem sich die aus der gleichen Epoche entweihte Kirche San Martino befindet.

Links vom Palazzo Priori befindet sich der Palazzo degli Studi, ein elegantes Renaissancegebäude mit einem monumentalen Portal, wo sich die Stadtbibliothek aus dem Jahr 1688 befindet, die außer ihren unzähligen wertvollen Bänden auch wegen des Globussaals erwähnenswert ist. 

Nicht weit von dem Platz kann man die römischen Zisternen besichtigen, ein nicht zuletzt wegen des hervorragenden Erhaltungszustands einzigartiges Denkmal. Die Anlage aus dem ersten Jh. n.C. besteht aus 30 untereinander kommunizierende Räumen und diente als Speicher für Regen- und Quellwasser, welches gereinigt wurde, um die Stadt zu versorgen.

Wenn man durch die Straßen der Stadt spaziert, stößt man auf zahlreiche wichtige Gebäude, unter denen das Teatro dell’Aquila, eins der bedeutendsten Theater Italiens, besondere Aufmerksamkeit verdient.

Schließlich sei auch der Piazzale del Girfalco erwähnt, das Belvedere der Stadt mit dem großartigen, vor einem einzigartigen Panorama aufragenden Dom mit der wunderschönen romanisch-gotischen Fassade.

Zahlreiche Ortschaften in der Provinz sind aufgrund verschiedener landschaftlicher und kultureller Reize beliebte Ausflugs- und Ferienziele. Zu nennen wären etwa Montefortino mit der prachtvollen Pinakothek und der Infernaccio-Schlucht, einem malerischen Wasserfall, an dem der Fluss Tenna entspringt; Servigliano, ein alter Ort mit einem Grundriss aus dem 18. Jh., der als urbanistisches Meisterwerk dieser Zeit gilt; Amandola mit der alten Abtei San Rufino e Vitale aus dem 11. Jh. Jh.; Falerone mit dem archäologischen Grabungsgelände von Falerio Picenus.

Was machen

Am Fluss Tenna, in der Nähe der Abtei San Rufino e Vitale in Amandola, wurde ein Damm gebaut, der im Sommer einen künstlichen Stausee bildet. 

Hier kann man aufregende Wanderungen, Mountainbike-Touren oder Ausritte unternehmen und Reiher und andere Wasservögel beobachten. 
Von den Hochsitzen aus, die sich rund um den See befinden, kann man Hirsche im Wildgehege bewundern, die im Nationalpark Sibillini-Berge ausgewildert werden sollen.

Shoppingfans werden in der Nähe von Fermo diverse Ortschaften finden, die für ihre Schuh-Outlets und Ausverkaufsbetriebe berühmt sind. Porto S. Elpidio und Casette d’Ete etwa gehören zu einem Verbund, dem sich mehrere Provinzen der Region angeschlossen haben, um Qualitätswaren zu niedrigen Preisen anzubieten.

Was probieren

In Fermo basiert die Küche auf der Harmonie zwischen den typischen Produkten des Landes und ist tief im Volkstum verwurzelt. Die Gastronomie ist einer der Kanäle, über die Sitten und Gebräuche der Bevölkerung überliefert werden. Dank dieser Beziehung zwischen Küche und Land wird in Fermo seit Jahren das „Festival der Typischen Produkte der Marken“ veranstaltet. Ein eigens erdachter Weg, um die typischen Produkte der Region vorzustellen, zu probieren und zu kaufen. Aus Fermo kommen 47 Produkte, die die Basis für die typische Küche der Region bilden, u.a. natives Olivenöl Extra, Wein, Wurstwaren, Käse, Hülsenfrüchte, Getreide, Obst, Gemüse, Fisch, Nudeln, Honig, hausgemachte Konfitüren, Spirituosen.

Während der Veranstaltung kann man auch Spezialitäten probieren wie Ascolaner Oliven, Käse aus Fossa, Ciauscolo (Salami), Maccheroncini aus Campofilone, Lonza di Fico (Feigensalami), Vino Cotto, Trüffel und Salami aus Fabriano.

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