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Marken

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Das Meer und die Berge dieser Region sind eine ideale Verbindung sowohl für Wasserratten als auch für Naturfreunde. Große Parks und Naturschutzgebiete bilden einen Großteil der Fläche. 

Mit dem Nationalpark Monti Sibillini, dem Park Gran Sasso und dem Lagagebirge, mit den Regionalparks und den Naturschutzgebieten bieten die Marken ein artenreiche Pflanzen- und Tierwelt. Hobbyornithologen kommen hier garantiert auf ihre Kosten: man kann u.a. Steinadler, Wanderfalken und Uhus beobachten. Für Wanderfans gibt es lange Wanderpfade in den Wäldern, aber auch ReitwanderwegeKanustrecken und Radwege

Gerade das Fahrrad bietet viele interessante Möglichkeiten zur Erkundung der Naturwunder und  auch der traditionellen Spezialitäten, die diese Region bereit hält.
Für Skifahrer, Langläufer und Snowboarder bieten die Berge des Apennins mehr als neun Wintersportzentren mit vielen Pisten und Loipen. Der Eispalast von Ussita gibt Gelegenheit zum Schlittschuhlaufen.

 Auch einen Ausflug an den Conero sollte man nicht versäumen, ein Vorgebirge mit dem gleichnamigen Regionalpark südlich der Stadt. Der Conero mit PortonovoSirolo und Numana ist die Riviera der Anconer. Seine hohe und zerklüftete Felsküste und das wunderschöne Meer machen ihn zu einem bedeutenden Urlaubsort. Das felsige Ufer ist außerdem reich an Tier- und Pflanzenarten und somit ein ideales Ausflugsziel für Taucher.

 
In den ersten Maitagen findet in Ancona der große Jahrmarkt zu Ehren des Schutzpatrons statt, des Hl. Judas Cyriacus. Vier Tage lang ist die Stadt voller Verkaufsstände mit regionalen Spezialitäten und allem, was das Herz begehrt, Handwerksbuden und Verkaufsausstellungen, Straßenkünstler und Kunstmaler, die ihre Werke im Freien schaffen und feilbieten. Für Musikliebhaber gibt es das Ancona-Jazz-Festival mit internationalen Teilnehmern; es ist die größte derartige Veranstaltungen in den Marken. 

Die Marken sind eine mittelitalienische Region, die ungewöhnlich und wundervoll in ihrer Vielfalt, in all ihren Formen Harmonie ausstrahlt: Felsen und Höhlen an unvergesslichen Stränden, vom Hauch der Geschichte, Tradition und Kunst umwehte Höhenzüge und Berge mit modernen Wintersporteinrichtungen für Skifahrer. 

Das Territorium besteht vorwiegend aus Berg- und Hügelland an der adriatischen Seite des umbrisch-märkischen Apennins, hat aber auch flache Sandstrände. Hier sei der langgestreckte goldfarbene Sandstrand von Senigallia mit seinem kristallklaren Wasser und den vielen Strandbädern erwähnt. Unvergesslich ist ein Spaziergang bei Sonnenuntergang. Nicht weniger bieten Gabicce MarePesaroFanoCivitanova Marche und San Benedetto del Tronto, die allen zu empfehlen sind, die sich erholen und ausspannen wollen. Wer hingegen die Natur liebt, dem bietet die Riviera des Nationalparks Conero einzigartige Naturwunder auf seinen rauhen Landzungen, die teils nur vom Meer aus oder über kleine Pfade durch die üppige mediterrane Vegetation zu erreichen sind.

Die Natur der Marken ist ein geschützter Wert: die National- und Regionalparks und die Oasen des WWF; die Parks der Monti Sibillini und des Laga-Gebirges bilden eine einzigartige Kulisse für Trekkingfans. Die Höhlen von Frassasi ziehen nicht von ungefähr Besucher aus ganz Europa an. Auch für die Höhlenforschung sind sie von großem Interesse, da die prächtigen Grotten durch Karstphänomene entstanden sind und einige von ihnen schon in vorgeschichtlicher Zeit menschlich besiedelt waren. 


Auf den Hügeln von Piceno und im Tal des Esino gedeihen Obst- und Weingärten, soweit das Auge reicht, übersät mit alten Bauernhäusern. Dort lässt sich noch der ehrliche Geschmack der einfachen Dinge entdecken. Die alten Herrenhäuser und Höfe sind inzwischen in Ferienlandhäuser umgewandelt worden, erzählen aber noch aus ihrer Vergangenheit. 

Die Provinzen sind: Ancona (Regionalhauptstadt), Ascoli PicenoFermoMacerataPesaro-Urbino

Man kann im Grunde nicht von einer regionaltypischen Küche der Marken sprechen, sondern von einem mannigfaltigen Nebeneinander unterschiedlicher regionaler Gerichte und Spezialitäten der ganzen Region mit ihren spezifischen Unterschieden. Im Landesinnern überwiegen deftige Speisen wie Spanferkel und mariniertes Lamm; begehrte Zutaten sind neben verschiedenen Pilzen die berühmten Trüffel aus Acqualanga und Sant’Agata Feltria; zu den ersten Gängen zählen Tagliatelle (Bandnudeln), Strozzapreti und Vincisgrassi, der Urahn der italienischen Ofenlasagne. 


Der frische, liebliche Meeresduft schwingt in den Fischgerichten mit: Unbestrittener Protagonist der Fischküche ist der mit 14 verschiedenen Fisch- und Meerestierarten zubereitete Brodetto. In Pescara und Ancona verfeinert man ihn mit Kirschtomaten und in Ascoli mit Safran. Das typische Gericht der Stadt Ascoli ist Fritto misto all’ascolana: frittierte Oliven mit Fleischfüllung, Zucchini, Artischocken und Lammkoteletts. Typische Süßspeisen sind der Ciambellotto (Krapfen) mit Anis, die Cicerchiata (Mutzenmandeln), und die frittierte und mit Kastanien, Quarkcreme und Ricotta gefüllte Ravioli.


Erwähnenswert sind der in Walnussblätter eingeschlagene und in Tuffsteingrotten gereifte Schafskäse aus Talamello sowie der Schinken, die Schweinelenden und die Schweinskopfsülze. Die Weine aus Piceno sind hervorragende Begleiter zu den regionalen Spezialitäten: insbesondere der weiße Falerio dei Colli Ascolani, der rote Piceno und der ebenfalls rote Piceno Superiore. Ein besonderer Genuss an kühlen Winterabenden ist der in Fässern mit Anislikör gelagerte Glühwein. 

Die Region lässt ihre große Vergangenheit in den Kunststädten wiederaufleben, auf den wie große Salons unter freiem Himmel angelegten Plätzen, in den mittelalterlichen Dörfern, wo die Zeit still zu stehen scheint, zwischen den Straßen und Adelspalästen.

Ascoli Piceno ist eine der Monumentalstädte Italiens. Bezeichnend sind die mittelalterliche Altstadt und die von einem Bogengang gesäumte Piazza del Popolo mit dem zinnenbewehrten Palazzo dei Capitani del Popolo. In der Stadt kann man einige Handwerksstätten besuchen, die die Kreativität und Geschicklichkeit der Ascolaner bezeugen, insbesondere der Saiteninstrumentenbauer. Am ersten Sonntag im August bilden die Straßen der Stadt den Rahmen für die so genannte „Quintana”, bei der sich geschickte Reiter in einem Sarazenenreitturnier messen. 


Ein schon in der antike bedeutender Handelshafen ist Ancona, das „Tor des Ostens” mit seinen kostbaren Denkmälern und einladenden Stränden. Die Kathedrale San Ciriaco steht auf den Grundmauern einer alten griechischen Akropolis und ist eine der interessantesten mittelalterlichen Kirchen der Marken. 
Mit der Altstadt von Urbino und dessen Palazzo Ducale besitzt die Region Marken auch eine zum Weltkulturerbe der UNESCO zählende Stätte. Der Herzogspalast ist ein architektonisch und kunsthistorisch bedeutendes Zeugnis der italienischen Renaissance. 


Einen Besuch wert ist auch das auf einem Hügel gelegene Städtchen Gradara, ein wunderschönes Beispiel der mittelalterlichen Wehrarchitektur und der Überlieferung nach der Ort, an dem Paolo und Francesca sich küssten, wie Dante im 5. Gesang der Hölle erzählt. 
Für den religiösen Tourismus ist die Wallfahrtskirche der Hl. Maria von Loreto ein wichtiges Ziel. Für die Katholiken ist es eine der wichtigsten Pilgerstätten der Welt. 


Allen Freunden klassischer Musik bietet Pesaro im August die Gelegenheit, zwei Wochen lang in die Noten von Gioacchino Rossini einzutauchen; das Rossini-Opern-Festival sollten gestandene Opernfans sich nicht entgehen lassen. Vor der prächtigen Kulisse der Stadt wird Besuchern nicht nur Kultur geboten. 
Wer einen wahren Bonbon- und Pralinenhagel erleben möchte, muss zum Karneval nach Fano kommen. Die Festlichkeiten bestechen u.a. durch drei bezeichnende Elemente: Das Werfen mit Süßigkeiten von den Karnevalswagen, die typischen Vulon-Masken, die aktuelle Persönlichkeiten der Stadt darstellen, und die „Arabermusik”, die von einer bunt zusammengewürfelten Kapelle auf Dosen, Büchsen, Kaffeemaschinen und Töpfen zum besten gegeben wird.