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Im Nordwesten Italiens, an der Grenze zu Frankreich, befindet sich Ligurien. Ein Gebiet mit eindrucksvollen Bergen und von grüner mediterraner Vegetation bewachsenen Hügeln, die auf das Ligurisches Meer blicken, das hier eine steile und zerklüftete Küste bildet.
Eine Region mit vielen Gesichtern, unterschiedlich, aber untrennbar miteinander verbunden. Besuchern bietet das Urlaubsziel Ligurien Natur, Berge und Meer, Kultur, Unterhaltung und mondänes Leben; man hat wirklich die Qual der Wahl.
Die wichtigste Ressource Liguriens ist das Meer mit seinen felsigen, von kleinen Buchten mit feinen Sandstränden unterbrochenen Steilküsten. Die Cinque Terre und der Golf der Dichter, der Golf von Tigullio, Genua und der Golf Paradiso, die Palmen- und die Blumenriviera bilden die bekannte ligurische Küste, die sich auf gut 300 km Länge von Ameglia bis nach Ventimiglia erstreckt. An dieser am Festland wie an der Küste mit spektakulären Landschaften aufwartenden Reiseroute liegen die bekanntesten Fremdenverkehrsorte Liguriens: Portofino, Santa Margherita Ligure, Rapallo, Sestri Levante mit seiner bezaubernden Baia del Silenzio und Chiavari. Eine Abfolge weiter Strände, kleiner Häfen und traumhafter Ecken, die es zu entdecken gilt und die vor allem abends jede Menge Unterhaltung und Einkaufsmöglichkeiten bieten.
San Remo, die vor allem durch das Festival des italienischen Schlagers und das Casino bekannte Stadt der Blumen, das vornehme Bordighera und Alassio mit seinem 3 km langen Sandstrand, Laigueglia und Varigotti sind nur einige der Perlen der ligurischen Westküste. Ein Besuch lohnt sich auch in Portovenere gegenüber den Inseln Palmaria und Lerici, mit seinem beeindruckenden mittelalterlichen Schloss, den eleganten Villen und üppigen Gärten. Das herrliche Meer lockt auch zahlreiche Pottwale, Furchenwale und Delphine an, die in diesem Gebiet, dem so genannten „Walheiligtum”, ihr natürliches Habitat gefunden haben. Die ausgedehnten Wälder Liguriens mit ihren alten Bäumen, wahre Naturdenkmäler, stellen eine Alternative zum Strandurlaub dar. Hier kann man Eintauchen in die Natur und mit eigenen Augen sehen, wie der Mensch es verstanden hat, die Erde mit Liebe und Hingabe zu bewirtschaften. Es sind Orte, an denen man die Geschichte, Kultur und Tradition der antiken Seevölker noch deutlich spürt.
Die Provinzen sind: Genua (Regionalhauptstadt), Imperia, Savona und La Spezia.
Ligurien ist voller Attraktionen, jede von ihnen hat ihren eigenen Reiz. Einige davon sind aufgrund ihrer Einzigartigkeit und ihrer historischen und landschaftlichen Bedeutung zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden. Eine dieser UNESCO-Stätten befindet sich in Genua. In dieser abwechslungsreichen Stadt mischen sich Altes und Neues, Geschichte und Gegenwart, Licht und Schatten. Die Stadt gehört zum Meer wie das Meer zur Stadt, deren Kultur und Küche genau wie die Plätze und Paläste noch heute an die einstige Seerepublik erinnern. Eine Atmosphäre, die man heute noch einatmet, wenn man durch die engen Gassen (carruggi) spaziert, die einen Großteil der Altstadt Genuas bilden. Hier befinden sich die Strade Nuove und der Komplex der Palazzi dei Rolli, ein großartiges urbanistisches Werk aus dem 16. Jh., in dem Mitglieder aus Politik und Adel unterkamen. Die „Rolli” waren Register, aus denen die Patrizierhäuser ausgelost wurden, die Staatsbesuche beherbergen mussten.
Der Palazzo Spinola di Pellicceria mit seinen wertvollen Gemälden von Rubens, Van Dyck und Bernardo Strozzi, der Palazzo Lercari Parodi, der Palazzo Campanella und der Palazzo Podestà sind einige der schönsten Renaissancepaläste, die man hier bewundern kann.
Die Cinque Terre mit Porto Venere und den Inseln Palmaria, Tino und Tinetto sind ein weiteres Stück UNESCO-Weltkulturerbe Liguriens. Wer diese Orte besucht, wird schwerlich den von ihnen ausgehenden Flair und die Atmosphäre vergessen können. Die fünf an einem 18 km langen Küstenstreifen gelegenen Ortschaften Manarola, Riomaggiore, Corniglia, Vernazza und Monterosso bilden ein kleines Eden. Sauberes Meer, steil abfallende Felswände, die Farben und Düfte der Erde bilden zusammen mit den typischen in die Felswände gebauten Häusern eine einzigartige Landschaft, die auf der ganzen Welt ihresgleichen sucht. Und dann sind da die Inseln Palmaria, Tino und Tinetto gegenüber von Portovenere, dem alten Fischerdorf mit seinen dicht aneinander gedrängten bunten Häusern, deren Farben sich mit dem Blau des Meeres vermischen.
Zu einem Besuch in Genua gehört auch ein Besuch im Aquarium. Es ist europaweit eine der wichtigsten, technisch fortschrittlichsten Einrichtungen zur Erforschung der Meereswelt. Das Aquarium wurde vom renommierten italienischen Architekten Renzo Piano entworfen und schon sein Äußeres ist eine Besichtigung wert. Das Aquarium umfasst verschiedenartig angeordnete große Becken, in denen man hinter großen Glaswänden das Meeresleben beobachten kann. Delphine, Seehunde, Haie, bunte und verschiedenartige Fische sind für Groß und Klein ein wunderbares Erlebnis.
Wer von der Riviera spricht, meint Ligurien: 300 km Küste umspült von einem wunderbaren Meer, das seit jeher die wichtigste Einnahmequelle dieser Region ist. Kein Wunder also, dass gerade das Meer Urlaubern, die hier die Ferien verbringen wollen, tausenderlei zu bieten hat.
Hier gibt es einige der schönsten Meeresschutzgebiete Italiens: die Cinque Terre, Portofino, Berteggi, Gallinara und das berühmte Naturschutzgebiet Santuario dei Cetacei.
An keiner anderen Stelle des Mittelmeers gibt es eine derart hohe Konzentration an Walen. Daher ist auch das so genannte Whalewatching eine einzigartige Erfahrung: mit dem Schiff geht es auf eine Beobachtungstour zu diesen einzigartigen Meeressäugern. Ein Biologe an Bord erklärt das Leben der Wale und informiert darüber, wie man dazu beitragen kann, ihren Lebensraum zu schützen
Der Meeresgrund des ligurischen Meeres verführt zu einem Unterwasserausflug. Auch wer kein guter Taucher ist, kann sich an die spezialisierten Zentren in den Hauptküstenorten Liguriens wenden. Wer sich nicht in die Meerestiefen wagen möchte, kann sich beim Seawatching amüsieren, einem für jedes Alter geeigneten Zeitvertreib. Begleitet von ausgebildeten Trainern und ausgerüstet mit Schwimmflossen, Taucherbrille und Taucheranzug kann man an der Oberfläche schwimmend die Schönheiten der Unterwasserwelt bewundern.
Wer hingegen mit den Füßen auf dem Boden bleiben möchte, kann Ligurien als eine Art Fitnesscenter unter freiem Himmel kennen lernen. Die Berge, die sich sofort hinter der Riviera erheben, sind ideal für Trekkingfans. Felsen, Täler, Bäche und Seen, alles umgeben von Farben und Düften der mediterranen Vegetation, bilden eine prächtige Kulisse.
An Veranstaltungen, Events und Volksfesten mangelt es in Ligurien nicht. Während des Festival della Canzone Italiana veranstaltet die Gemeinde San Remo zahlreiche kulturelle und touristische Events, um die tausenden Besucher, die jedes Jahr aus diesem Anlass die Stadt der Blumen besuchen, bei Laune zu halten.
Seit 1962 veranstaltet Genua die internationale Bootsmesse Salone Nautico, die weltweit großen Anklang findet und bei der auf über 300.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche die wichtigsten Firmen der Branche Platz finden.
Wenn man von der Küche Liguriens spricht, denkt man sofort an Pesto, eine schmackhafte Sauce aus Basilikum, Pinienkernen, Knoblauch, Parmesan, Schafskäse und Olivenöl, mit der man Nudeln zubereitet, und an Borretsch-Ravioli.
Aber Ligurien ist auch das Land der Weinberge und Olivenhaine, in dem vorzügliches Olivenöl und ausgezeichnete Weine erzeugt werden. Unter den Weinen sind Ormeasco und Rossese aus Dolceacqua, Vermentino, Ciliegiolo und Bianchetta aus Genua, Albarola und Pollera Nera von der Ostriviera, sowie Pigato di Salea aus Albenga zu empfehlen.
Natürlich dürfen auch Fischgerichte nicht fehlen: Fischsuppen wie Ciuppin und Burrida aus Stockfisch und die gefüllten und frittierten Sardinen. Unter den Fleischspeisen sind die Cima alla genovese (gefüllte Kalbsbrust) und Kaninchenbraten mit Oliven, Pinienkernen und Rosmarin zu erwähnen. Königin unter den herzhaften Torten ist die so genannte Ostertorte (Torta Pasqualina), gefüllt mit Kräutern, Käse und Eiern. Zum Abschluss reicht man gerne Fugassa (eine Art Zwiebeltorte) oder die flache Farinata di ceci (Fladenbrot aus Kichererbsenmehl).
Unter den Süßspeisen sollte man unbedingt einmal Pandolce genovese, Amaretti und Cubeli (kleine Mürbeteigplätzchen) probieren.
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The treasures of Albenga cluster around a small square: the cathedral dedicated to San Michele, with a fine medieval belltower and on its left the historical Palazzo del Comune with the tower. Just a little further on, here is the Baptistery dating from the fifth century, the oldest in Liguria.
The small castle of the town of Rapallo stands on a rock in the sea, linked to land by a bridge. Enjoy a walk along the panoramic sea-side promenade framed by flowers and palm trees. Elegant art nouveau hotels face the tourist harbour.
The Mediterranean style of Varigotti, a historical fishing village, has conquered VIPs such as Eva Herzigova and Evelina Christillin, who come here for their holidays.
From the heights of Monte Ursino, the ruins of the Castello di Noli watch over us as we travel the ancient Via Aurelia, now enclosed between the Ligurian hamlet and the beautiful beaches. With our back to the castle, after a few kilometres of coast road, we arrive in Varigotti.