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Forlì - Cesena

Beschreibung

Forli - San Mercuriale

Forli - San Mercuriale

Vom Meer bis zu den Hügeln, von den Bergen zu den Kurorten im Zeichen der Kunst: Im grünen Herzen der Romagna kann der Besucher seltene Schätze und außergewöhnliche Panoramen entdecken.
Im östlichen Teil der Emilia Romagna gelegen, erstreckt sich die Provinz Forlì-Cesena bis zur Adriaküste.
Von den ausgedehnten Hügeln über die Berge mit dem Apennin von Forli-Cesena bis ans Meer mit der Adriaküste bietet die Provinz eine große landschaftliche Vielfalt.
Gerade ihre zentrale Lage an der Via Emilia inmitten dieser Landschaften haben die Stadt im Laufe der Zeit zu einem Handelszentrum und Ort des offenen Dialogs mit der Außenwelt gemacht.
Die Provinz besteht aus einer langen Kette aus Dörfern und Burgen, Quellen und Wasserfällen und Ortschaften, in denen man in die Natur eintauchen oder einen unterhaltsamen Aktivurlaub verbringen kann.
Kurz gesagt, eine vielseitige Gegend, wo auch der anspruchsvollste Besucher nicht enttäuscht wird.

Was sehen

In Forlì erzählen etliche Bauwerke aus der langen Geschichte der Stadt.
Das Zentrum des städtischen Lebens, die Piazza Aurelio Saffi, in deren Mitte sich das Saffi-Denkmal erhebt, hat durch die massiven Eingriffe während der Zeit des Faschismus eine moderne Prägung erhalten. Der Palazzo del Municipio hingegen ist mittelalterlichen Ursprungs, während der Palazzo del Podestà im 15. Jahrhundert entstand.
Ebenfalls auf der Piazza steht das eigentliche Wahrzeichen der Stadt, die Basilika San Mercuriale, eine alte Abtei mit einem imposanten, in den Himmel ragenden romanischen Glockenturm und zahlreichen Kunstwerken. Unweit davon befindet sich auch der Dom, dessen letzte bauliche Veränderungen um 1970 herum erfolgten.
Keinesfalls auslassen sollte man einen Gang über den Corso Diaz, den Corso Garibaldi, den Corso della Repubblica oder den Corso Mazzini, die die Stadt durchqueren, jeder mit einem eigenen Charakter, aber alle auf elegante Weise durch ein formales Gleichgewicht verbunden.
Forlì ist auch und vor allem eine Stadt der Kultur, was sich nicht zuletzt an den zahlreichen Museen ablesen lässt: genannt seien hier u.a. das Städtische Archäologische Museum A. Santarelli, die Städtische Pinakothek, das Völkerkundliche Museum der Romagna Bendetto Pergoli, die Villa Saffi, das Museum des Risorgimento Aurelio Saffi und das Theatermuseum der Romagna.
Im Hinterland ist das antike und im 16. Jahrhundert wiederaufgebaute Heiligtum Santa Maria delle Grazie di Fornò mit einer der wenigen Rundkirchen Italiens einen Besuch wert.
In Cesena sollte man die Stadtbesichtigung an der Piazza del Popolo beginnen, dem bürgerlichen Zentrum der Stadt, wo sich der Brunnen von Francesco Masini aus dem 16. Jahrhundert und der Palazzo Comunale aus dem 14. Jahrhundert befinden. In der Nähe liegt die von einem wunderschönen Park umgebene Malatesta-Festung mit dem Museum der bäuerlichen Kultur der Romagna, einem der wichtigsten Museen der Region. Die Kathedrale, die auf einem römischen Tempel errichtet worden sein soll, ist der Mittelpunkt der Stadt, während die Malatesta-Bibliothek bis heute ein wertvolles Schatzkästchen der humanistischen Kultur bildet.
Von Cesena kommend kann man Zwischenstation in Longiano machen, einem mittelalterlichen Dorf mit einer doppelten Stadtmauer mit drei Stadttoren und der Festung, an deren Eingang ein venezianisches Becken an die kurze Phase der venezianischen Herrschaft erinnert.
Auf halber Strecke zwischen Forlì und Cesena trifft man auf das Dorf Forlimpopoli mit seiner imposanten Festung, die unter anderem Sitz des Städtischen Archäologischen Museums ist. Der Name der Stadt ist mit dem Namen von Pellegrino Artusi verbunden, dem wir die systematische Darstellung der guten italienischen Küche und das Werk „Von der Wissenschaft des Kochens und der Kunst des Genießens“ verdanken, das vor über 100 Jahren zum ersten Mal erschien.
In der Altstadt von Forlimpopoli befindet sich die Casa Artusi, ein Zentrum der gastronomischen Kultur, das all denen gewidmet ist, die Praxis und Kultur der häuslichen Küche näher kennen lernen möchten.
Montepoggiolo in der Gegend von Terra del Sole ist eines der bedeutendsten vorgeschichtlichen Zeugnisse Norditaliens mit tausenden von Fundstücken aus Stein, die von den ersten im Gebiet siedelnden Menschen bearbeitet wurden und 1983 im Ort Ca‘ Belvedere entdeckt wurden.
Eng mit dem Meer verbunden, lockt Cesenatico mit einer Mischung aus Fröhlichkeit und Gastfreundlichkeit mit seinen Fischkuttern und Häusern am Kanalhafen, der 1502 von Leonardo Da Vinci im Auftrag von Cesare Borgia entworfen wurde. Sehenswert sind außerdem Savignano sul Rubicone, Gatteo und San Mauro Pascoli.

Was machen

Die zahlreichen Möglichkeiten zu sportlicher Betätigung wie Trekking, Reiten, Mountainbike- und Radfahren vervollständigen die landschaftliche Schönheit von Forlì Cesena.
Auch Birdwatching in den Küstenoasen der Quattro Comuni wird immer beliebter.
Skifahren, Langlaufen und Wanderungen sind auf dem Monte Fumaiolo möglich, einem der höchsten Berge des Toskanisch-Emilianischen Apennin. Zu den unvergessliche Stunden trägt nicht zuletzt auch die enorme Gastfreundschaft der Einheimischen bei.
Was Kurbäder betrifft, so sind die Perlen der Provinz Forlì Cesena ohne Zweifel die Orte Castrocaro Terme, Terra del Sole, Bagno di Romagna und Bertinoro, die mit ihren modern ausgestatteten Thermalbädern und dem Grün der umliegenden Landschaft für Genesung und Wohlbefinden bürgen.
Für Strandliebhaber empfiehlt sich zwischen Rimini und Ravenna der bekannte Badeort Cesenatico. Die durch verschiedene Gemeinden führende Wein- und Schlemmerstraße der Hügel von Forlì und Cesena verbindet Farben und Geschmackserlebnisse der einheimischen Weingastronomie mit dem Kunsthandwerk, den Festen, volkstümlichen Traditionen und sportlichen Aktivitäten inmitten einer Landschaft, die voll und ganz dem Fremdenverkehr gewidmet ist.
Es gibt viele Jahrmärkte und Volksfeste.
Zeitgenössische Klänge prägen die international renommierten Festivals und Konzerte, die jeden Sommer in Cesena veranstaltet werden.
In Cesenatico begrüßt die internationale Segelregatta Vele di Pasqua (Osterregatta) die Ankunft des Frühlings, während das Garibaldi-Fest der Durchreise des „Helden beider Welten“ gedenkt.
In Forlì findet das Fest der Madonna del Fuoco mit Musik, Essensständen und der typischen Piadina mit Anis statt.
Forlimpopoli begrüßt mit dem Fest der Segavecchi, einer farbenfrohen Veranstaltung, ebenfalls die Ankunft des Frühlings.
In Castrocaro Terme werden historische Erinnerungen an das Mittelalter und die Renaissance wachgehalten, während sich in Terra del Sole beim Palio di San Reparata zwei Stadtviertel im Tauziehen und Armbrustschießen messen.

Was probieren

In der Provinz Forlì-Cesena lassen sich sämtliche typischen Spezialitäten der Romagna probieren, so etwa gefüllte Cappelletti, Passatelli, Pasticcio alla romagnola und Tagliatelle.
Sardinen, Sardellen, Grundeln, Makrelen, Knurrhahn, Krebse: im Gebiet von Cesenatico wird jede Menge hochwertiger Fisch angeboten.
Die Pizzen werden auf tausend verschiedene Arten zubereitet, ausgezeichnet sind sie auch mit Meeresfrüchten.
Die allseits berühmte Piadina wird mit Squacquerone, einem Frischkäse, der ein Vorfahre des Stracchino ist, oder mit Wurst serviert, ein weiteres nicht außer Acht zu lassendes Duo.
Typische Weine sind: Albana, Sangiovese, Trebbiano, Pagadebit, Cagnina.

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