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Gargano und Tremiti-Inseln

Karstiges Gestein, üppige Vegetation, kristallklares Meereswasser, gefällige Ortschaften, Orte des Glaubens und köstliche Küche sind typische Elemente des Gargano, in Apulien, der als "Sporn" des italienischen Stiefels bezeichnet wird.
 
Es handelt sich um eine Perle der Natur, die mit der Gründung des Nationalparks unter Schutz gestellt wurde. 
Teil des Parks sind auch das Schutzgebiet „Foresta Umbra“, die Küstenseen Lesina und Varano und das Meeresschutzgebiet der Tremiti-Inseln. Wanderwege zum Entdecken der üppigen Vegetation und der zahlreichen Tier- und Vogelarten gibt es viele.Tremiti san NicolaEs ist auch sehr spannend einen Nachtausflug mit einem professionellem Reiseführer in die Foresta Umbra zu machen, wo die Klänge und die Düfte dieses prächtigen Ökosystems zum Erleben einer besonderen und emotionsgeladenen Erfahrung beitragen. 
Nicht zu verpassen ist der Besuch der Seen Lesina und Varano, der größte Süditaliens. 

Entlang der Küste gibt es viele touristische Ortschaften, wo man seine Ferien inmitten der Natur und am Meer verbringen kann: Von Rodi Garganico, charakterisiert durch den Duft der Orangenblüten, kann man das wunderschöne Panorama auf die Tremiti-Inseln genießen. Peschici, hingegen ist eine Ortschaft, die sich auf den Felsen direkt über dem Meer erhebt. Andere interessante Zielorte sind das schneeweiße Vieste mit den engen Gässchen, die in einem beeindruckendem Auf und Ab oft auch unter Bögen durchführen, und Mattinata, das inmitten jahrhundertealter Olivenhainen liegt. 

Gegenüber dem Gargano befindet sich ein kleines Paradies umgeben vom blauen Meer: die Tremiti-Inseln, ein kleiner Archipel, der einen kompakten aber heterogenen Mikrokosmos beheimatet. 
Die drei Insel San Nicola, San Domino und Capraia und einige beeindruckende Klippen bilden das Meeresschutzgebiet, ein wahres Taucherparadies mit eindrucksvollen Meeresboden. Für die Liebhaber des Meeres gibt es unter dem Meeresspiegel Grotten, Schluchten, Wände aus Gorgonien und Wracks, die einer fernen Vergangenheit angehören, als diese Gegend von Handelswegen gekreuzt wurden. 

Die größte Insel ist San Domino und ist durch zerklüftete Küsten und Grotten charakterisiert. Sehr schön sind die Grotten Viole, Sole und Blue Marino. Beeindruckend sind die Sonnenuntergänge, die man von der Insel San Nicola aus beobachten kann, und die ganze Landschaft in ein rosafarbenes Licht taucht. Die Liebhaber der Fotografie können hier wunderschöne Bilder machen. Das Tauchen in Punta Secca auf der Insel Capraia ist wegen der großen Tiefen und den starken Strömungen nur für erfahrene Taucher geeignet.

Vom Tauchen abgesehen bietet die Insel auch viele Aktivitäten auf dem Land, bei denen man die Naturvielfalt dieser Ortschaften genießen kann.

Für weitere Infos: Reise in den Gargano. Das Kap des Gargano: Zwischen Dörfern, Natur und Geschichte