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Free Climbing in Sardinien

Felsige Küsten, die auf das Meer hinausgehen; Wege, die entlang grüner Felder führen, Klippen, die über kristallklarem Meerwasser hängen: Sardinien ist mit seinem naturbelassenen, ganz besonderen Hinterland schon immer eines der faszinierendsten Ziele der Kletterfans gewesen. Dank ihres milden Klimas kann die Insel den Sportlern die Möglichkeit bieten, das ganze Jahr über zu klettern und ab Sprätfrühling einen klassischen Badeurlaub mit dem Sporturlaub zu kombinieren.
Cala Gonone in der Provinz von Noro, Jerzu in der Provinz von Ogliastra, Isili in der Provinz von Cagliari, der Supramonte im Gebiet des mittleren Westens der Insel und die Provinz Iglesias im südwestlichen Teil sind einige der Etappen, die man nicht auslassen sollte, wenn man Sardinien auf seinen Wänden entdecken will.
Es gibt auf der gesamten Insel ausgestattete Kletterwände und kürzlich wurden auch die Kletterwände von Sassari und Alghero ausgerüstet. Die Kletterrouten werden regelmäßig kontrolliert und neu gelegt und von den sportlichen Sarden und Bergsteigern aus ganz Europa hoch geschätzt.

Eine aufregende Tour

Hier wird eine Tour vom Norden bis zum Süden vorgestellt und wer sich in Olbia befindet, kann sofort die schönen Klippen des Gebiets von Cala Gonone erklettern.
Biddiriscottai ist eine der hohen Klippen mit einer Grotte, die von schnittigem, rotem Kalkstein charakterisiert wird, den man anhand eines 15 Minuten langen Weges erreicht, Strand und Klippen wechseln sich ab.
Südlicher trifft man auf das, was viele als das ultimative Kletterparadies bezeichnen.
Das Gebiet um Baunei ist eine Naturschönheit in der Provinz von Ogliasra, die mit ihren Kalkfelsen ideale Kletterwände aufweist. Gut geeignet für Anfänger, wie auch für Experten. Ein Weg mit 7 Etappen ist der „Selvaggio Blu“, für Trekkingfans. Er wird als die schwierigste Trekkingtour Italiens bezeichnet. Es herrscht dort Wassermangel und der Weg ist in seiner Gesamtlänge in 7 Tagen zu bewältigen. Man kann auch Teilstrecken begehen, mit Führern und auch der gesamten Familie, um einige der ältesten Stätten von Köhlern oder Hirten, zwischen Meer und Bergen, zu besichtigen.
Nicht zu versäumen sind weiters im Baunei der natürliche Obelisk des Aguglia, der den Strand von Goloritz markiert. In der Provinz von Ogliastra im Gebiet von Jerzu befinden sich überall Monolithe, die eine schwierige, jedoch aufregende Bergtour versprechen.

Zwischen Klippen und Nuraghen
Weiter südöstlich treffen wir auf Domusnovas und Iglesias, wo man in weniger als 30 Minuten Klippen direkt über dem Meer erklettern kann. Klippen wie Masua, Wild Cadapria oder Torrioni di Mausa weisen alle verschiedene Levels auf, sind jedoch eher für Experten geeignet.
Zum Schluss eine Erörterung über das Territorium von Isili in der Provinz von Cagliari, das mehr als 300 verschiedene Kletterstrecken anbietet. Faszinierende Felsen, die die besten Kletterer Europas anziehen, die von der Schwierigkeit der Klippen, die sich zwischen schmalen Schluchten befinden, beeindruckt sind. Die naturalistische Landschaft ist in ganz Sardinien oft Zeugnis der eigenen antiken Geschichte, wie zum Beispiel die Besichtigung eine der reichsten Landschaften Kampaniens zeigt, speziell der Nuraghe Is Paras, die die besterhaltenste des Territoriums darstellt.