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Gradara, Juwel Italiens

Die Burganlage von Gradara und ihr befestigtes Dorf sind eine der besterhaltenen mittelalterlichen Strukturen Italiens, währen die doppelte Ringmauer, sie auch zu einer der imposantesten macht.Die Burg erhebt sich auf einem Hügel von 142 m und deren 30 m hohe Wachturm dominiert über das ganze Tal.LGradaraBereits in der Antike war Gradara, dank ihrer strategischen Lage in der Provinz Pesaro-Urbino in den Marken, ein wichtiger Handels- und Reisekreuzweg:: Zwischen dem Mittelalter und der Renaissance wurde die Festung zur Bühne der wichtigsten Kämpfe zwischen dem Kirchenstaat und den Häusern der Marken und der Romagna. Heutzutage profitiert dagegen die Burganlage von ihrer Lage im Hinterland der Riviera der Marken und der Romagna, eines der weltweit beliebtesten Urlaubsziele Italiens.

Der Wachturm wurde um das Jahr 1150 von der Familie De Griffo errichtet, und wurde im 13. und 14. Jh. von der Familie Malatesta  mit der Festung und der doppelten Ringmauer erweitert, die Gradara ihr heutiges Aussehen kennzeichnen. Die Herrschaft der Malatesta über Gradara endete 1463 als Federico da Montefeltro die Burg einnahm. Nach ihm wechselten sich mehrere Machten über Gradara ab und so erlebte diese Festung den Prunk einiger der wichtigsten Familien des Landes wie der Borgia, der Della Rovere und der Medici.
Schließlich ist Gradara auch für die tragische Geschichte der Liebenden Paolo und Francesca bekannt, von der Dante im fünften Gesang der Hölle schreibt.