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Agrigent

Beschreibung

Eraclea Minoa - Theater, 6. Jh. v.Chr.

Eraclea Minoa - Theater, 6. Jh. v.Chr.

Zwischen alten Ruinen und barocker Architektur, sauberen Stränden und wunderschönen Inseln, klarem Wasser und lebendiger Unterwasserwelt, erstreckt sich die Provinz Agrigent, eine der schönsten Provinzen Siziliens. Der ideale Ort, um Kunst, Kultur und Geschichte mit völliger Entspannung in der warmen Sonne zu verbinden.
Das Meer, das die Küste umspült, gehört zu den schönsten und klarsten Meeren, die es gibt. In der Ferne, wo der Blick sich in tausend Farbnuancen verliert, scheint das Türkis des Wassers mit dem Blau des Himmels eins zu werden.
Lange Sandstrände wechseln sich mit tiefen, wunderschönen Buchten ab, die von der typischen Mittelmeer-Macchia umrahmt sind, die für fast ganz Sizilien charakteristisch ist. Hier vermischen sich Essenzen und Aromen mit dem Geruch des Meeres, der von der leichten Brise herangetragen wird.
Vor der Küste finden sich drei wunderschöne Inseln: Lampedusa, Lampione und Linosa, die Pelagischen Inseln. Diese „Hochseeinseln“ sind der südlichste Punkt der gesamten Europäischen Union.
Im Landesinneren werden auf weiten flachen Ebenen Trauben, Getreide, Obst, Zitruspflanzen und Grünflächen kultiviert, von denen sich das Weiß der blühenden Mandelbäume abhebt, die die Luft mit ihrem Duft schwängern.
Die mehrtausendjährige Geschichte Agrigents und ganz Siziliens hat viele kostbare Spuren hinterlassen, die man bei einem Besuch der alten Teile der Hauptstadt und der Orte dieser Provinz bewundern kann.
Und wie ganz Süditalien hütet auch Agrigent einen Teil seines Reichtums in der Gastronomie und ihren schmackhaften lokalen Erzeugnissen.
Eine Gegend, die Touristen zahlreiche Ansichten und Ausblicke bietet, die man bewundern und auf einem schönen Foto im Erinnerungsalbum festhalten kann.

Was sehen

Wenn man im Tal der Tempel (Valle dei Templi) ankommt, einem Ort, wo die Faszination der Antike und die Schönheit der Natur aufeinandertreffen, bietet sich einem ein fast unwirklicher Anblick.
Auf einer Seite befindet sich das Meer, auf der anderen der Hügel mit dem antiken Viertel der Stadt und dazwischen der Gebirgskamm mit den stattlichen Tempeln im dorischen Stil aus Tuff, einem Kalkstein, dessen besondere goldene Färbung bei Sonnenuntergang noch intensiver wird, was einen einzigartigen und außergewöhnlich stimmungsvollen Effekt hat.
Der Tempel der Concordia, der am besten erhalten ist, weil er zu einer Basilika umgebaut wurde, der Tempel der Juno, von dessen ursprünglich 34 Säulen nur gut 25 überlebt haben, der Tempel des Herkules, wahrscheinlich der älteste von allen, der Tempel der Dioskuren, der als Symbol von Agrigent gilt, und der Tempel des Jupiter sind die fünf Kolosse, die das Tal, das zum Weltkulturerbe gehört, beherrschen.
Wenn man sich vom Tal der Tempel aus in Richtung Stadt begibt, kommt man an den Überresten des hellenistisch-römischen Viertels vorbei, dessen Wohnungen mit Mosaiken verziert sind. Geschäfte, Brunnen, Zisternen sowie die Kanalisation vervollständigen das Bild der antiken Stadt.
Viele Zeugnisse der griechischen Zeit findet man auch in der Ausstellung des Regionalen Archäologiemuseums , das die zahlreichen Funde im Gebiet des antiken Akragas beherbergt.
Durch die Porta di Ponte gelangt man in den alten Stadtteil von Agrigent, der die Faszination einer mittelalterlichen Stadt bewahrt hat, mit seinen engen Straßen und steilen Gassen, die zu den Hauptstraßen hin zusammenlaufen. Wenn man durch die Stadt geht, kann man die Kathedrale besichtigen, von der eine große Treppe zum Kirchplatz führt und neben der der quadratische Glockenturm steht, der nie fertiggestellt wurde.
Der archäologische Rundgang führt weiter nach Eraclea Minoa, mit den Überresten der antiken griechischen Stadt, die an einem Hang liegt, der zum Meer hin abfällt. Schön ist der lange weiße Strand, der von Capo Bianco bis hin zum Rand eines dichten Kiefernwaldes reicht. Sehenswert ist sowohl wegen der schönen Landschaft, als auch aus historischen Gründen das römische Ausgrabungsgebiet Villa Durrueli in der Gemeinde Realmonte, wo Teile von Mosaikböden zu sehen sind.
Im Regionalen Archäologiemuseum in Gela ist eine große Sammlung von Keramiken, Bronzeobjekten und Münzen ausgestellt, die aus der Zeit zwischen der Urgeschichte und dem Mittelalter stammen. In der Akropolis sind die Überreste von zwei Athene-Tempeln zu sehen. Gut erhaltene Überreste von griechischen Festungen wurden bei den Grabungen in Capo Soprano gefunden.
Auf einer Anhöhe liegt sich Sciacca, dessen Viertel ganz besonders angeordnet sind. Sie sind auf drei Terrassen verteilt, die zum Meer hin abfallen. Der älteste Teil mit Gassen und Höfen befindet sich ganz oben am Berg. Dann gelangt man in den eleganten Teil der Stadt, wo sich Herrenhäuser und Kirchen befinden, und schließlich erreicht man das Viertel der Keramiker an der Mole.
Nur wenig außerhalb auf dem Monte Kronio befinden sich die Thermen, die Perle Sciaccas, wo man von einer Panoramastraße aus einen wunderbaren Blick auf das Meer hat.
Nicht versäumen sollte man eine Besichtigung des Verzauberten Schlosses, wo eine originelle Ausstellung von in Stein und Baumrinde gemeißelten Gesichtern von Filippo Bentivegna gezeigt wird. Im Landesinneren finden wir Naro, wo die im 18. Jahrhundert prägenden Stilrichtungen deutlich an den zahlreichen umgestalteten Gebäuden und Kirchen sichtbar ist. Im oberen Teil befinden sich das mittelalterliche Schloss, der Alte Dom und die Piazza Garibaldi, die von eleganten Gebäuden aus dem neunzehnten Jahrhundert umgeben ist. Im unteren Stadtteil kann man in der Via Dante die Architektur der Chiesa del Santissimo Salvatore, der Chiesa Madre und des Palazzo Destro bewundern.
Viele weitere Kunstschätze befinden sich in den kleinen Orten im Inneren der Provinz, eine Gelegenheit, in die farbenfrohe und aromenreiche Welt der Natur eintauchen und die nach alter Tradition zubereiteten Spezialitäten der Gegend zu probieren. Von der Kunst des Menschen zur Kunst der Natur.
Das Weiß der hohen Dünen und Klippen, die die langen feinen Sandstrände überragen, vereinigt sich mit dem Glitzern des kristallklaren Wassers, auf dem die goldenen Sonnenreflexe tanzen. Wir befinden uns an der Küste der Provinz Agrigent.
Nicht weit von der Küste entfernt findet man ein wahres Paradies auf Erden: die Pelagischen Inseln. Lampedusa, Lampione und Linosa, drei Perlen umgeben von einem Meer in unglaublichen Farben, von türkis über smaragdgrün bis blau, die außergewöhnlich erscheinen, wenn man an Land ist, und unvergleichlich, wenn man ihre Unterwasserwelt betrachtet.

Was machen

Die langen weißen Strände, das kristallklare Wasser und das Grün der Mittelmeer-Macchia mit langen wilden Landstrichen erinnern an exotische Länder.
Ein Ort, an dem man sich ganz entspannen kann, beim Spiel mit dem Meer, dem Einatmen der Düfte und gestreichelt von der Sonne und den lauen Meeresbrisen.Wenn Sie Sport lieben, hat das Meer Ihnen viel zu bieten.
Man kann aber auch schnorcheln und die Unterwasserwelt erkunden. Auf der Wasseroberfläche dagegen kann man segeln, surfen, windsurfen und kanufahren. Die Pelagischen Inseln sind eine Welt ganz für sich, die es zu entdecken lohnt.
Die Küsten sind steil und buchtenreich und haben viele natürliche Grotten, von denen sich jede einen Besuch wert ist.
Die Unterwasserwelt ist ein wahres Paradies für Taucher wegen der großen Vielfalt an Fischen und und Pflanzen, deren Farben sich mit dem einfallenden gedämpften Sonnenlicht mischen.
Lampedusa wurde wegen der großen Bedeutung des berühmten Kaninchenstrandes (spiaggia dei Conigli) für die Fortpflanzung der Meeresfauna zum Naturschutzgebiet erklärt. Seit einigen Jahren nämlich kommen die Meeresschildkröten an diesen wunderschönen Strand, um ihre Eier abzulegen, die so lange von freiwilligen Helfern des WWF bewacht und beschützt werden, bis die kleinen Schildkröten heil und gesund das Meer erreicht haben.
Wellnesskuren und –behandlungen, gesunde, duftende Luft, ein Panoramablick auf das wunderschöne sizilische Meer: ein Urlaubs- und Entspannungskomplettpaket bietet Ihnen Sciacca, das hübsche Küstenstädtchen, das für die heilende Wirkung seines Meerwassers berühmt ist.
Die Geheimnisse der alten Berufe, die von einer Generation an die nächste weitergegeben wurden, sind Grundlage des heutigen Handwerks.
In dieser Provinz können Sie Gegenstände und Skulpturen aus Kork, Terrakotta, Schmiedeeisen, Objekte aus Weidenruten und typische Musikinstrumente erwerben, wie zum Beispiel die Ciaramedda, einen sizilianischen Dudelsack, der aufwändig verarbeitet und daher sehr selten ist.
Das Fest des blühenden Mandelbaums in Verbindung mit dem internationalen Folklorefestival könnte keinen stimmungsvolleren Hintergrund finden. In dem spektakulären Tal der Tempel findet jedes Jahr diese Veranstaltung statt, die im Lauf der Zeit immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, so dass inzwischen auch internationale Gruppen an einem Fest teilnehmen, das entstanden ist, um alte Traditionen wiederzubeleben.
Der Karneval, der jedes Jahr in der Stadt Sciacca gefeiert wird, ist eines der bedeutendsten Karnevalsfeste der Region.
Die Wagenumzug heißt „Peppe Nappa“, der ist nämlich die wichtigste Figur, die von ihrem Wagen aus Bonbons, Wein und Wurst verteilt. Am Ende der Feierlichkeiten wird der- oder diejenige symbolisch mit harmlosen Knallfröschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Was probieren

Mit ihrem Reichtum an Farben und Gewürzen ist die Küche Agrigents eine unwiderstehliche Verlockung für Augen und Gaumen.
Meer und Land sind die beiden Elemente, die in der lokalen Küche vorkommen.
Gesalzene Sardellen, Oliven, eingelegtes Gemüse, getrocknete Tomaten oder der typische Pitaggio aus frischen Bohnen, Erbsen und Artischocken sind köstliche Leckerbissen, die man vor dem Hauptgang probieren sollte.
Die Pasta triumphiert beim ersten Gang, der oft als einziger bestellt wird, wie zum Beispiel die berühmte Pasta mit Sardinen. Ausgezeichnet sind auch die Cavatelli mit Tomate und Auberginen oder mit Bohnen und Ricotta.
Gebratenes Zicklein und Lamm oder Würste vom Grill gewürzt mit wildem Fenchel, Schweinefleisch, Kaninchen süßsauer oder Würste vom Grill mit schmackhaften jahreszeitlich verschiedenen Gemüsegerichten als Beilage hat die Speisekarte Agrigents zu bieten.
Aus dem Meer kommt die Hauptzutat für den zweiten Gang. Spezialitäten sind Seezunge, gefüllte Sardinen mit Muskatnuss und die schmackhafte Zahnbrasse mit Fleischbrühe.
Fuer einen schönen Abschluss sorgt das berühmte sizilianische Gebäck.

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