Ein Besuch in Itri: Zwischen den Geschichten des Banditen Frà Diavolo und dem Geschmack der Itrana-Olive
Auf halbem Weg zwischen den Monti Aurunci und dem Meer liegt Itri, dessen Besuch ein Eintauchen in das authentische Latium bedeutet. Es ist nicht nur der Ort des berühmten Banditen Frà Diavolo, sondern auch die Heimat der Itrana-Olive, die viele als „Olive aus Gaeta“ kennen. Das mittelalterliche Schloss thront auf der Spitze des Hügels.
Ein Dorf der Traditionen und des Feuers
Im März erstrahlt das Dorf bei den „Fuochi di San Giuseppe“ (Feuer des Heiligen Josef). Es handelt sich um eine sehr lebendige Tradition. Auf den Plätzen werden riesige Holzstapel verbrannt, um das Ende des Winters zu feiern, das durch eine Puppe, den „Màmmuòcc“, symbolisiert wird, die auf dem Freudenfeuer thront. Und in der Luft liegt der Duft von frittierten Zeppole, dem typischen Gebäck des Festes.
Jenseits der Burg: die Appia Antica
Der Blick wird immer wieder von der mittelalterlichen Burg, dem Herz von Itri, gefesselt. Die Geschichte dieses Ortes reicht jedoch weit über seine Mauern hinaus. Um dies zu verstehen, genügt es, die zwei Kilometer der Via Appia Antica mit ihren Original-Pflastersteinen in der malerischen Schlucht von Sant'Andrea entlangzugehen. Der Weg führt vorbei an imposanten Mauern aus der Römerzeit und den Überresten einer bourbonischen Festung.
Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Museen und Führungen bieten die offizielle Website der Gemeinde Itri oder der örtliche Tourismusverein (Pro Loco).