Castelliri, der Charakter eines alten Grenzstädtchens am Fluss Liri
Am Fuße der Monti Ernici, im Herzen der Ciociaria, liegt Castelliri. Das Dorf ist in den antiken Ortsteil auf dem Hügel und den modernen Ortsteil in der Ebene unterteilt, die durch den Fluss Liri miteinander verbunden sind. Seine Identität ist insbesondere mit der Kirche Santa Maria Salome und dem hochwertigen roten Knoblauch aus Castelliri verbunden, einem einzigartigen Produkt.
Vom befestigten Dorf zum päpstlichen Stützpunkt
Der heutige Name leitet sich vom mittelalterlichen „Castrum Liris“ ab, was so viel wie „Festung am Fluss Liri“ bedeutet. Das ursprüngliche befestigte Dorf wurde durch das Erdbeben von 1456 weitgehend zerstört, behielt jedoch über Jahrhunderte hinweg seine strategische Bedeutung. Es war nämlich ein wichtiger Militärstützpunkt des Kirchenstaates an der Grenze zum Herzogtum Sora. Eine Vergangenheit als Grenzregion, die seinen Charakter geprägt hat.
Ein Geschenk des Kardinals und ein unverwechselbarer Geschmack
In der Pfarrkirche wird heute ein kostbares Kreuz aus dem siebzehnten Jahrhundert aufbewahrt. Es soll von Kardinal Cesare Baronio, einem gebürtigen Einwohner des nahegelegenen Sora, gestiftet worden sein. Doch Castelliri steht auch für Geschmack. Der hier angebaute rote Knoblauch hat einen ausgeprägten Geschmack und eine besondere, nach Rosa übergehende Farbe. Kosten Sie ihn auf einer einfachen, warmen Bruschetta mit einem Spritzer Öl – ein unvergesslicher Geschmack.
Das Patronatsfest Santa Maria Salome findet am Sonntag nach dem 22. Oktober statt. Den roten Knoblauch können Sie direkt bei den lokalen Erzeugern oder in den Geschäften des Dorfes kaufen. Für die Öffnungszeiten der Kirche empfehlen wir, sich vor Ort zu erkundigen.